Nach Unsicherheit und langer Warterei: Vorfreude auf das große Fest

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Oliver Pauser.

Alois-Klänge im Herbst: Corona hat die Tradition der Altersgenossenvereine durcheinandergewirbelt. An diesem Wochenende ziehender AGV 1981 und AGV 1980 gemeinsam durch Gmünd.

Schwäbisch Gmünd. Für die regulären Termine im Sommer fehlte den Altersgenossenvereinen die Planungssicherheit. Dafür jetzt aber im Herbst: Drei Mal gehören ab 11. September die Samstage den Festvereinen, die sich auf den ansonsten klassischen Festablauf konzentrieren.

Start mit den 40ern

Die Freude bei den Vereinsmitgliedern des AGV 1981 ist sehr groß, dass es nun doch möglich ist über den Marktplatz zu laufen und den Festabend zu feiern. Von den Vereinsmitgliedernmussten Umzug und Festabendsehr flexibel vorbereitet werden,um auf alle Entwicklungen in derPandemie und den geltenden Regelungengefasst zu sein. Nichtsdestotrotz: Der Verein wurde in dieser intensiven Vorbereitungsphase etwas entschädigt für die eineinhalbjährige Zwangspause, in welcher Vereinsarbeit nur eingeschränkt möglich war.

Aber einen kurzen Moment der Festtagsstimmung hatte es bereits gegeben: Im Sommer waren die Altersgenossen schon einmal spontan und ohne großes Publikum auf den Marktplatz gekommen, um um gemeinsam das traditionelle 40er-Fest zu feiern und den bekannten Gruß zu singen. Ohne Masken, dafür aber breit verteilt mit Mindestabstand.

Gemeinsamer Umzug, nicht gemischt

Der letzte Höhepunkt im vergangenen Jahr für den AGV 81 war eine Wanderung in die Allgäuer Berge - darüber hinaus kamen die Vereinsaktivitäten coronabedingt zum Erliegen.

Monate später im Herbst gibt es jetzt eine weitere coronabedingte Neuerung der Jahrgangsfeste: Der AGV 1981 wird gemeinsam mit den Altersgenossinnen und Altersgenossen des Jahrgangs 1980 durch die Stadt ziehen, die im Vorjahr auf ein großes Fest verzichten mussten.1981er-Vorsitzender Oliver Pauser: „Wir veranstalten den Festzug gemeinsam, aber nicht gemischt.“ Es wird also zwei 40er-Gruppen geben, unterbrochen durch Musikkapellen. Die Altersgenossen1981 freuen sich mit den 80ern, dass es diesen möglich ist, den Umzug auch zu erleben und das immaterielle Welterbe weiterzuführen, so der Verein weiter.

Böllerschüsse, Gottesdienst und Festabend

Gemeinsamkeiten gibt es überden bevorstehenden Festumzug hinaus: Den Begrüßungsabend am Donnerstag veranstalten die beiden Altersgenossenvereine ebenfalls zusammen. Bei den „aktuellen“ 40ern geht es traditionell weiter: Am Samstag wird zunächst mit Böllerschüssen und Sektfrühstück geweckt, bevor der Abmarsch zu ersten Runde des Festumzugs ansteht. Der große Festgottesdienst findet um 10 Uhr im Gmünder Münster statt. Abends um 19 Uhr beginnt schließlich der große AGV-Festabend im Congress Centrum Stadtgarten. kust / kf / pm

  • liebe Gmünderinnen, liebe Gmünder, liebe Besucherinnen, liebe Besucher,
  • langes Bangen und Warten liegt hinter uns, ob wir in diesen schwierigen Corona-Zeiten unser 40er Fest feiern können. Doch nun ist es so weit und wir freuen uns sehr, die Gmünder Tradition fortzusetzen und mit unseren Familien und Freunden zu feiern. Viele spannende, lustige und unterhaltsame Aktivitäten wie zum Beispiel Bergwanderungen, Ausflüge nach München, Nürnberg und Tübingen, eine Nachtwächterführung oder auch Stammtische und Bowling-Abende haben wir seit unserer Gründung am 24. November 2011 erlebt und sind aus 14 Gründerinnen und Gründern auf nunmehr 29 Altersgenossen aus nah und fern gewachsen. Die Planungen für unser großes Fest waren nicht einfach, da erst im Juni klar wurde, dass wir voraussichtlich feiern können. Umso mehr möchte ich mich ganz herzlich bei all denen bedanken, die in der Kürze der Zeit ihren Beitrag zum Gelingen unseres Jahrgangsfestes geleistet haben. Ich bin stolz auf Euch!
  • Für unser kommendes Festwochenende wünsche ich uns nun allen viel Spaß und unvergessliche Momente!
  • Grüß di Gott, Alois
  • Oliver Pauser
Im Sommer, am eigentlichen Festtag, sang der AGV 1981 ohne viel Publikum auf dem Marktplatz Schwäbisch Gmünd, coronakonform mit viel Abstand.
Fahnenweihe des AGV 1981.
Beim Ausflug in die Allgäuer Berge.

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