Seit dem 21. Lebensjahr an der Pfeife

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Der frühere Schiedsrichter-Obmann und Ehrenschiedsrichter Berthold Reck feiert an diesem Donnerstag seinen 70. Geburtstag. Der Jubilar hat eine Vielzahl an Ehrungen erhalten.

Der Fußball ist ausnahmsweise Nebensache. Berthold Reck feiert an diesem Donnerstag seinen 70. Geburtstag. 13 Jahre lang war der Jubilar Obmann der Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Gmünd.

Bereits seit 1973 und damit seit seinem seinem 21. Lebensjahr ist Berthold Reck Schiedsrichter. Von 1975 bis 1990 war er als Linienrichter in der Gmünder Gruppe im Einsatz, ehe er selbst ab 1991 Landesligaspiele leitete. Von 1993 bis 1996 gehörte er gar dem Verbandsligakader an und stand kurz vor dem Sprung in die Oberliga. Nur das Erreichen der Altersgrenze verhinderte dies. Ein Höhepunkt seiner aktiven Laufbahn war sicherlich das WFV-Pokalhalbfinale 1996 als Schiedsrichter zwischen der SpVgg Au/Iller und dem FV Zuffenhausen.

Nach seinem freiwilligen Rückzug als Schiedsrichter aus den Amateurligen 1996 war er vom gleichen Jahr an bis 2001 Beobachter bis zur Verbandsliga. Nachdem er 1993 den Posten des stellvertretenden Obmanns unter dem damaligen Obmann Adalbert Glanert übernommen hatte, übernahm er 1996 das Amt des Gmünder Obmanns. Insgesamt leitete er die Geschicke der Gruppe für 13 Jahre bis 2009. Reck ist somit der Obmann mit den meisten Dienstjahren in der Gmünder SR-Gruppe.

Unter seiner Regie wurde eine Vielzahl an Projekten trotz immer größer werdenden Aufgaben im Ehrenamt verwirklicht. Er hat unter anderem das Schiedsrichter-Heft zu jeder Pflichtschulung eingeführt und 1999 die Jung-Schiedsrichter-Gruppe gegründet. Zudem hatte er fast über die gesamte Zeit als Obmann das Amt des Aktiveneinteilers inne.

Jahrelang hatte Berthold Reck auch die Federführung bei der Organisation der Jahresfeiern und der jährlichen Familienausflüge. Dabei hatte er eine Menge an Freizeit in das Hobby Fußballschiedsrichter gesteckt. So hat Reck die früheren Hallenturniere veranstaltet. Auch bei den Treffs nach Spielende am Sonntagabend war der Jubilar zuerst in Lindach, später dann in Wustenriet und Herlikofen immer präsent. Aber auch im Bezirk hatte sich Reck engagiert. Von 1996 bis 2004 und 2006 bis 2009 hatte er das Amt des Bezirksschiedsrichterobmanns inne.

Berthold ist uns nie verloren gegangen.

Frank Dürr Schiedsrichter-Obmann

Auch nach dem Stabwechsel als Obmann an Frank Dürr vor 10 Jahren ist Reck der Schiedsrichtergruppe nie verloren gegangen, sagt sein Nachfolger. So bringt er sich weiter für die Gruppe ein. Für die älteren Kameraden wurde unter seiner Federführung 2011 eine Seniorengruppe ins Leben gerufen, die bisher ganz gut angekommen ist und über die Jahre schon einige nette Veranstaltungen angeboten hat. Berthold Reck hat für all seine Verdienste als Schiedsrichter und Funktionär zahlreiche Ehrungen erhalten. So bekam er die höchste Schiedsrichter-Auszeichnung des Verbands, die Schiedsrichter-Ehrennadel in Gold 1998. Er erhielt die Verbands-Ehrennadel in Bronze 1999 und in Silber 2007 – und im Jahr 2009 nochmals drei weitere Ehrungen: die WLSB-Ehrennadel in Bronze, die WFV-Verdienstmedaille in Silber und die DFB-Verdienstmedaille.

Zweiter Ehrenschiedsrichter

Zudem wurde Berthold Reck beim Neujahrsempfang 2012 für seine Verdienste um die Schiedsrichter-Gruppe Schwäbisch Gmünd nach Adalbert Glanert zum zweiten Ehrenschiedsrichter ernannt.

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