Spitzensport an der Playa de Gamundia

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2019 auf der Playa de Gamundia: der internationale Footvolley-Cup. In diesem Jahr hat Schwäbisch Gmünd kurzfristig die Ausrichtung der Europameisterschaft übernommen.

Bei der Sparkassen Footvolley-Europameisterschaft auf dem Gmünder Johannisplatz treten vom 6. bis 8. August die besten Teams des Kontinents gegeneinander an. Die Organisatoren versprechen ein mitreißendes Spektakel.

Schwäbisch Gmünd. Das Spannungsfeld fürs Auge könnte reizvoller kaum sein. Mitten auf dem Gmünder Johannisplatz - umrahmt vom mittelalterlichen Ambiente zwischen Stauferbasilika und Dominikanerkloster - findet vom 6. bis 8. August die Europameisterschaft im Footvolley statt - Beachatmosphäre an der Playa de Gamundia inclusive.

Die 16 besten Footvolleyteams aus Europa wollen sich in Schwäbisch Gmünd präsentieren. Soweit es die Pandemiebedingungen zulassen jedenfalls. Denn ausgerechnet hinter dem amtierenden Europameister Portugal steht ein großes Fragezeichen, seit das Land zum Virusvariantengebiet erklärt wurde. Denn, soviel ist sicher, betont Geschäftsführer Sascha Kühne vom Eventveranstalter Sevotion: „Wir werden diese, wie alle unsere Veranstaltungen, nach den strengen Kriterien der jeweils gültigen Pandemieverordnungen durchführen.“

Auch für Schwäbisch Gmünd liege ein ausgeklügeltes Hygiene- und Abstandskonzept auf dem Tisch, das der jeweiligen Sachlage Rechnung tragen werde.

Internationales Novum

Dennoch legen sich die Veranstalter in enger Zusammenarbeit mit der städtischen Touristik und Marketing GmbH mächtig ins Zeug, um Spielern und Zuschauer eine einzigartige Beach-Atmosphäre mit Strandbar, besonderen gastronomischen Angeboten und Sand unter den Füßen, selbst für die Besucher, zu bieten.

Die Auftaktspiele des Freitagabends werden bei Einbruch der Dunkelheit bis 22 Uhr unter Flutlicht durchgeführt. Kühne: „Das ist ein absolutes Novum im internationalen Turniergeschehen.“

Dass Schwäbisch Gmünd sich innerhalb weniger Jahre zu einer Footvolley-Hochburg in Europa (neben Albufeira an der Algarve, Graz und Luzern) entwickelt habe, erfülle ihn mit Stolz, betonte Gmünds Oberbürgermeister Richard Arnold im Beisein von Pressechef Holger Kreuttner und dem Gmünder Hauptstellenleiter Marcus Burkhardt vom Hauptsponsor, der Kreissparkasse Ostalb.

Beliebte Playa de Gamundia

Nach den erfolgreichen Sparkassen-Footvolley-Cups in den Jahren 2014 und 2015 fand im Jahr 2016 die erste offizielle Footvolley Europameisterschaft der EFVL (European Footvolley League) – quasi der UEFA des Footvolleys – in Schwäbisch Gmünd statt. Mit Ausnahme der pandemiebedingten Absage 2020 erfreute sich die Playa de Gamundia auch in den Folgejahren bei Sportler und Sportlerinnen und Fans wachsender Beliebtheit. Mit der erneuten Ausrichtung 2021, als Neustart für den internationalen Footvolley Sport, untermauert die Stadt erneut ihren Status als eine der traditionsreichsten Austragungsstätten der Welt in dieser Sportart. Durch einen Live-Stream und verschiedene Social-Media-Kanäle wird das weltweit interessierte Fachpublikum vom 6. bis 8. August auf Schwäbisch Gmünd blicken.

Nach dem erfolgreichen Debüt der Footvolley Europameisterschaft wurden das jährliche Finalturnier der EFVL um den offiziellen Europameisterschaftstitel 2017 in Graz (Österreich), 2018 in Albufeira (Portugal) und 2019 in Luzern (Schweiz) ausgetragen.

Neustart 2021

Im Jahr 2020 konnte aufgrund der Pandemie kein Titel vergeben werden. Die rückläufigen Inzidenzen ließen kurzfristig sportliche Wettbewerbe wieder möglich erscheinen, äußerte sich EFVL Präsident Ulli Hulsmans im international abgehaltenen Online-Meeting Anfang Juni 2021.

Allerdings war es sehr schwer so kurzfristig einen geeigneten Ausrichter für diese Meisterschaft und den damit so wichtigen Neustart des europäischen Footvolleys zu finden. Keinem anderen Standort als Schwäbisch Gmünd und der starken Kombination aus Stadt und der erfahrenen Eventagentur Sevotion, welche unter anderem für den Deutschen Fußball-Bund organisatorisch tätig ist, war es zuzutrauen, ein derartiges Event in so kurzer Zeit umzusetzen, so der Verband in einer Pressemitteilung. Die weltweite Aufmerksamkeit wird groß sein. Nicht nur hinsichtlich der sportlichen Leistungen, sondern vor allem aufgrund der entwickelten Konzepte rund um die Austragungsstätte hinsichtlich der pandemiebedingten Herausforderungen, äußert Sascha Kühne Geschäftsführer von Sevotion.

Freier Eintritt

Das Publikum, welches im Übrigen an allen drei Tagen vom 6. bis 8. August keinen Eintritt zahlen muss, kann sich auf tolle Duelle der Damen und Herren freuen. Los geht es am Freitag um 16.30 bis 23 Uhr, Samstag von 9 bis 23 Uhr und Sonntag von 9 bis 20 Uhr. GT/pm

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