Statt Festabend : Die Altersgenossen 1980 gehen auf große Blaufahrt

+
Dr. Alexander Stütz

Ein ganzes Jahr mussten sie coronabedingt abwarten, doch jetzt ist für den Altersgenossenverein 1980 der große Festtag da: Gemeinsam mit den 40ern des AGV 1981 feiern sie ihr Jahrgangsfest in der Gmünder Innenstadt.

Schwäbisch Gmünd. Eigentlich wäre es schon im vergangenen Juni so weit gewesen für den Schwäbisch Gmünder Altersgenossenverein 1980. Der große Festumzug zum 40er-Fest im Juni und auch der geplante Ersatztermin fielen aber der Coronapandemie zum Opfer.
Stattdessen pflanzten die Vereinsmitglieder gemeinsam mit dem Salvator-Freundeskreis hinter der Salvatorkirche einen Apfelbaum. Der „Baum des Lebens“ dieser beiden Vereine soll „als Symbol für unseren lebendigen Verein“ und für alle Gmünder gedeihen und wachsen – als lebende Erinnerung“, sagte Dr. Alexander Stütz, Vorsitzender des AGV 1980, damals. Ganz ohne ein entscheidendes Stück Tradition wollten die Altersgenossen ihr Festjahr dann aber doch nicht lassen: Nachdem der Baum gepflanzt war sangen sie gemeinsam spontan den „Alois“ auf dem Marktplatz. Anschließend gab es im vergangenen Jahr einen Galaabend in der Fuggerei. Dieser wurde von Zauberin Marion Metternich gekrönt.
Am kommenden Samstag, 11. September, gibt es in der Gmünder Innenstadt jetzt eine coronabedingte Neuerung für die Umzugs-Besucher: Es werden zwei 40er-Gruppen über den Marktplatz ziehen, unterbrochen durch Musikkapellen.
Gemeinsamer Abend
Gemeinsamkeiten gibt es über den Umzug hinaus: Den Begrüßungsabend am morgigen Donnerstag veranstalten die beiden Altersgenossenvereine 1980 und 1981 ebenfalls zusammen.
Bei den „aktuellen“ 40ern geht es schließlich ganz traditionell weiter mit einem Festabend im CCS Gmünd am Samstag und einem Ausflug.
Die Vorjahres-40er verzichten dagegen auf den Festabend, sie haben sich stattdessen eine verlängerte Blaufahrt ausgesucht. gt/kf/kust

  • am 30. Januar 2020 erklärte die WHO den Ausbruch des neuartigen Coronavirus zu einer gesundheitlichen Notlage von internationaler Tragweite mit der höchsten Warnstufe. Zu diesem Zeitpunkt war niemandem klar, was dies für unser 40er Jahrgangsfest im Jahr 2020 bedeuten würde. Hatten wir doch alle darauf „hingefiebert“. Schnell stellte sich heraus, dass es ernster als gedacht war, und wir entgegen allen Hoffnungen nicht mit einem „Grüß di Gott, Alois“ unser Fest eröffnen und der Tradition bewusst folgen können. Dank der Freunde des Salvator Freundeskreises, gelang es trotzdem unter den gegebenen Umständen, unsere Tradition ehrenvoll zu würdigen, indem wir gemeinsam einen „Baum des Lebens“ am Salvator pflanzten. Seither steht dieser Baum für uns und alle Gmünder als Symbol des Lebens und besonders für unseren lebendigen Verein. Dies spiegelte sich auch in unserer nun elfjährigen Vereinsgeschichte wider, die von zahlreichen gemeinsamen Tagesausflügen, dem Gansessen, Weihnachtsmarkttreffen bis hin zu unserem sicherlich unvergesslichen gemeinsamen Galaabend mit der bekannten Zauberin, Marion Metternich, gesäumt ist. Umso mehr freue ich mich, dass es uns allen gelungen ist, gemeinsam mit dem AGV 1981 einen Festumzug so kurzfristig im Rahmen der aktuellen Gegebenheiten auf die Beine zu stellen und unser Fest, wenn auch ganz anders als gewohnt, zu begehen. Danken möchte ich meinen Vorstandsmitgliedern, sowie allen Vereinsmitgliedern und allen anderen, die unseren Verein seit seiner Gründung tatkräftig unterstützen. Ich wünsche uns ein schönes Fest und für die Zukunft allen weiterhin viel Gesundheit und Zuversicht in der aktuellen Zeit. Euch allen ein „Grüß di Gott, Alois“!
  • Euer Vorstand Dr. Alexander Stütz
Bei der Fahnenweihe mit Pfarrer Alfons Wenger im Jahr 2019: Die Mitglieder des AGV 1980 mussten ein Jahr auf ihren Festumzug warten, aber jetzt ist es endlich soweit.
Die Altersgenossen sangen im vergangenen Jahr spontan auf dem Marktplatz.

Zurück zur Übersicht: Veranstaltungen

Mehr zum Thema

WEITERE ARTIKEL

Kommentare