Wichtiger Treffpunkt für Firmen und Studierende

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Dr. Joachim Bläse

Die Corona-Pandemie macht erfinderisch. Die renommierte und beliebte AIM findet in diesem Jahr komplett online statt. Für das Konzept gibt es Lob von allen Seiten.

Bereits zum 26. Mal findet sie statt – und zum ersten Mal nur online: Die Aalener Industriemesse (AIM) ist dennoch für Firmen und Bewerber ein Pflichttermin. "Unsere erste Online-Messe war für uns eine ganz neue Herausforderung", erzählen Pia Wagner und Fabian Muller vom Organisationsteam der AIM. "Wir haben von null angefangen. Mussten alle Pläne noch einmal über den Haufen werfen und uns als Team neu strukturieren. Viele Stunden Arbeit haben wir in die Erstellung virtueller Messekonzepte gesteckt, mit der Erwartung das perfekte Messekonzept zu finden." Nun, am 21. Oktober, ist das Ergebnis zu finden. Klar ist: Die AIM bleibt auch in neuer Form ein Pflichttermin.

"Diese Messe mit nun über 25-jährigem Bestehen zeigt jedes Jahr aufs Neue, wie wichtig die Kontakte zwischen den klugen Köpfen und Nachwuchskräften mit den mittelständischen Unternehmen und Global Playern in unserer Wirtschaftsregion sind", erklärt auch Dr. Joachim Bläse, Landrat des Ostalbkreises. Die Begegnungen werden in diesem Jahr in den virtuellen Raum verlagert, seien dabei aber sicher nicht weniger wirkungsvoll. "Vielfalt und Innovationskraft werden auf der AIM präsentiert und spiegeln die Stärken unseres Standorts wider."

Auch Anja Karliczek, Bundesministerin für Bildung und Forschung, lobt in ihrem Grußwort das Konzept und erklärt: "Der direkte Austausch ist eine große Chance: für die Studierenden, die vielleicht ihren künftigen Arbeitgeber kennenlernen; für die Unternehmen, die hoch qualifizierte Fachkräfte gewinnen können."

Auch in Stuttgart beobachtet man die AIM interessiert. "Die AIM hat sich als eine der größten Kontakt- und Karrieremessen für Studierende und Unternehmen in ganz Süddeutschland etabliert", lobt Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg. Dass die AIM trotz Pandemie online stattfindet, sei "ein enorm wichtiges Signal, denn gerade jetzt ist der Kontakt zwischen Absolventinnen, Absolventen und Unternehmen von besonderer Bedeutung. Junge Menschen brauchen Chancen zum Berufseinstieg, genauso wie die Unternehmen in Baden-Württemberg Problemlöser, Teamworker und Transferexperten aus den Hochschulen benötigen, um im technischen Wandel und den damit verbundenen Herausforderungen erfolgreich zu bleiben." Aalens OB Thilo Rentschler bedankt sich bei den Organisatoren: "Ich danke den Verantwortlichen herzlich, dass diese Herausforderung hervorragend gestemmt wurde. Die Messe AIM ist ein Fixpunkt in der beruflichen Orientierung der Studierenden. Sie ist für das Zusammenfinden motivierter und gut ausgebildeter jungen Menschen sowie erfolgreichen Unternehmen dringend notwendig." Der Kampf um die klugen Köpfe sei trotz Corona nicht weniger intensiv geworden. Prof. Dr. Gerhard Schneider, Rektor der Hochschule Aalen, bedankt sich ebenfalls bei den Organisatoren und sagt: "Als Schnittstelle zwischen Hochschule und Wirtschaft gibt die AIM hervorragende Orientierungs- und Entscheidungshilfen für alle, die ihre berufliche Zukunft aktiv gestalten wollen."

Thilo Rentschler.
Prof. Dr. Gerhard Schneider. Foto Hochschule Aalen
Anja Karliczek.
Theresia Bauer.
Die AIM findet in diesem Jahr online statt.

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