Beliebter Wohnort mit Selbstbewusstsein

Wasseralfingen befindet sich im Wandel. Im größten Aalener Stadtteil stehen viele Bauprojekte auf der Agenda.
  • Blick auf die Karlstraße in Wasseralfingen mit der das Ortsbild prägenden katholischen Stephanuskirche im Hintergrund. Foto: als

Aalen-Wasseralfingen. Wasseralfingen ist als größter Teilort Aalens ein sehr beliebter Wohnort für Jung und Alt. „Wir verzeichnen eine große Nachfrage nach Bauplätzen“, bestätigt Ortsvorsteherin Andrea Hatam.

Viele Bauvorhaben zur Weiterentwicklung

Um die Bedürfnisse der Einwohnerinnen und Einwohner zu erfüllen, treibt die Ortsverwaltung viele Projekte voran. Eine deutliche Weiterentwicklung zeigt sich vor allem in drei Bauvorhaben: das Baugebiet Maiergasse, die Umstrukturierung der Braunenbergschule und die mögliche Umgestaltung der Talschule. Dazu kommen das neue Eingangsgebäude des Spiesel-Freibads und der Umbau des Rathauses. Nach Jahren beginnt nun endlich die Bebauung des ehemaligen Schnepf-Geländes in der Ortsmitte. Einige Bürger in Wasseralfingen seien schon ungeduldig geworden, wann es mit dieser Baumaßnahme endlich weitergehe. Hatam bemerkt hierzu an, dass es sich bei dem Gelände um ein privates Grundstück handle und die Einflussmöglichkeiten der Stadt auf den Baufortschritt deshalb begrenzt seien. Außerdem verfolgt die Ortsvorsteherin sehr gespannt die Entwicklung des SHW CT-Areals. Die Aalener Firma Gebrüder Rieger GmbH & Co. KG möchte auf dieses Gelände umziehen, da der bisherige Standort in der Aalener Kochertalstraße kaum noch Möglichkeiten zur Erweiterung bietet.

Viele Grundstücke schon verkauft

„Im Baugebiet Maiergasse sind die meisten Grundstücke verkauft, die ersten Pläne entstehen.“ Andrea Hatam ist froh, seit Jahren wieder städtische Fläche zur Wohnbebauung anbieten zu können, vor allem bei der aktuellen Wohnungsnot. Ein- und Mehrfamilienhäuser werden Wohnraum für circa 600 Menschen in beiden Bauabschnitten schaffen.

Im Bereich der Kinderbetreuung geht es ebenfalls mit großen Schritten voran. Die Braunenbergschule wird zukünftig Schülerhaus von der Kita bis zur Schule an einem Ort. Ein erster Meilenstein ist der Anbau der Kita. Dann folgt der Umbau und die Kombination mit der Weitbrechtschule – ein neuer, innovativer Ansatz im gesamten Stadtgebiet. Parallel wird über die mögliche Umgestaltung des Areals der Talschule diskutiert: Sanierung oder Neubau?

Die reiche Geschichte aus der industriellen Entwicklung heraus macht die Wasseralfinger stolz und schafft ein gewisses Selbstbewusstsein.

Andrea Hatam, Ortsvorsteherin

Neues Feuerwehrhaus und saniertes Freibad

Ein neues Feuerwehrgebäude ist ebenfalls ein Muss. Der bisherige Standort in der Maiergasse für die Feuerwehr-Abteilung Wasseralfingen/Hofen sei zu klein geworden. Der Neubau solle auf einem freien Grundstück in der Nähe des Talschulzentrums erfolgen. Die dortige Park- und Verkehrssituation wird geprüft. Eventuell könnte hier auch eine weitere Wohnbebauung vorgesehen werden. Nach ersten Entwürfen diverser Architekturbüros planen nun zwei ausgewählte Favoriten weiter. „Das Projekt ist umfangreich und wichtig. Man bekommt nicht jeden Tag einen komplett neuen Stadteingang“, betont Andrea Hatam.

Die Ortsvorsteherin freut sich außerdem auf das neue Eingangsgebäude des Spieselfreibads. „Die Erhaltung war den Wasseralfingern wichtig und ist Gott sei Dank realisierbar. Alle Gäste lieben das Ambiente und die Aussicht.“

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© Schwäbische Post 05.09.2019 16:03
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