Oberkochen plant für die Zukunft

Die Stadt investiert vor allem in Familie und Bildung, aber auch ins Gewerbe.
  • Das Rathaus in Oberkochen. Foto: glo

Oberkochen. Das Bildungssystem ist eine zentrale Voraussetzung für die gesellschaftliche Entwicklung. Das ist auch die Meinung der Gemeinderäte der Stadt. „Schulen sind das Herz einer Kommune, das wichtigste Stück Infrastruktur“, so Jürgen Rühle, Geschäftsbereichsleiter GB Zentrale Angelegenheiten.

Viele Gedanken hat sich der Gemeinderat zum Schulentwicklungsplan gemacht. Dazu gehört der Erhalt, die Sicherung und die Weiterentwicklung aller Schulen in Oberkochen. Das Ziel dabei ist, die Gesamtheit des schulischen Angebots zu erhalten, um den Kindern in Oberkochen alle Schulabschlüsse zu ermöglichen. Darum lag es nahe, die beiden Grundschulen (Tierstein- und Dreißentalschule) am Standort Dreißental zusammenzufassen, um dort mit der Gemeinschaftsschule ein Schulzentrum zu errichten.

Somit verbessert sich gleichzeitig das Betreuungsangebot für die Schülerinnen und Schüler. Eine Mensa, zusätzliche Aufenthaltsräume und neue Räume für den Schülerhort sind vorgesehen.

Umfassende Schüler-Betreuung

Beispielhaft geht Oberkochen hier vor und bietet ein umfassendes Ganztagesbetreuungsangebot für Klein-, Kindergarten- und Schulkinder. Dies stellt einen wichtigen Baustein für Familien zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf dar. Neubau und Umbau der Dreißentalschule sollen bis 2021 abgeschlossen sein. „In den vergangenen 15 Jahren wurde viel in die Kinderbetreuung investiert. Wir sind heute in der Lage, den örtlichen Betreuungsbedarf zu 100 Prozent zu erfüllen“, erklärt Rühle. Dennoch sind alle Plätze derzeit voll ausgelastet – und der Bedarf steigt weiterhin.

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© Schwäbische Post 30.08.2019 13:12
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