9. AUSBILDUNGS- UND BERUFSMESSE IN NERESHEIM

Rekord bei den Ausstellern zur neunten Auflage

Am Samstag, 23. Januar, von 10 bis 14 Uhr in der Härtsfeld-Sport-Arena in Neresheim.
  • Die Messe in Neresheim ist ein Schaufenster der Berufswelt. Foto: ls
Einen neuen Ausstellungsrekord meldet die Kolpingsfamilie Neresheim, die die Ausbildungs- und Berufsmesse bereits zum neunten Mal mit Unterstützung der Stadt Neresheim veranstaltet.
53 Firmen, Organisationen und Schulen werden ein differenziertes Spektrum von Ausbildungsberufen anschaulich präsentieren und ein Schaufenster der Berufswelt von heute, morgen und die nahe Zukunft darstellen.
„Die Messe ist überschaubar und transparent, eigentlich ideal, um Auge-in-Auge-Gespräche zu führen, welche Ausbildungsplätze für den Nachwuchs in Frage kommen“, betonen Klaus Eiberger und Hans-Michael Hell, die die Messe nun schon seit ihrer „Geburt“ vor neun Jahren organisieren. Viele „Stammfirmen“, sind seit Beginn mit von der Partie, aber auch neue Firmen zeigen ihr Ausbildungs- und Berufsangebot in der Härtsfeld-Sport-Arena.

Messe der kurzen Wege
Um 9.45 Uhr ist Eröffnung mit Bürgermeister Gert Dannenmann, auch die Stadt Neresheim ist mit einem Stand bei der Messe mit dabei. Kurze Wege und Überschaubarkeit, dies waren und sind die Markenzeichen der Ausbildungs- und Berufsmesse, die viel Raum lässt für Kommunikation und Beratung. „Kommunikation und Beratung sind oberste Maximen, deswegen schätzen die Gäste aus nah und fern unsere Messe“, betonen die beiden Messemacher von der Kolpingsfamilie. Der Zuspruch war noch nie so groß, 51 Firmen stehen auf der Ausstellungsagenda, hinzu kommen die Härtsfeldschule und das Benedikt-Maria-Werkmeister-Gymnasium mit Präsentationen aus Natur, Wissenschaft und Technik, aus Projektprüfungen und Einblicken in Schülerpraktika. Seit Jahren wird die Berufsorientierung an der Härtsfeldschule in Kooperation mit heimischen Bildungspartnern weiterentwickelt und gefördert.
„Diese Messe ist ein Schaufenster der heimischen Berufswelt“, lautet der Tenor der beteiligten Betriebe und aus Sicht von Kolping geht es um die Philosophie, jungen Menschen Orientierung zu geben und sie bei der Entwicklung ihrer Persönlichkeit zu unterstützen. Eine nicht unbedeutende Facette sei dabei die Vermittlung von Zusammenhängen des Arbeitslebens, erklärt Klaus Eiberger.
Man wolle mit der Messe dazu verhelfen, Hemmschwellen abzubauen und in lockerer, durchaus zeitintensiver Kommunikation mit den ausbildenden Firmen die Möglichkeiten des Berufseinstiegs auszuloten, fügt Kolpingvorsitzender Hans-Michael Hell hinzu. Eine bedeutende Facette ist dabei die Bewerbungswerkstatt mit dem Persönlichkeitsentwickler Matthias Reithmann. ls 
© Schwäbische Post 22.01.2016 21:08
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