Systeme für die Autos von morgen

Die Firma TE Connectivity in Wört erweitert ihren Betriebsstandort mit der jetzt erfolgten Fertigstellung der ZKS-Halle. Dort wird ein sogenanntes „Zell-Kontaktier-System“ („ZKS“) für Plug-In Hybride und Batteriefahrzeuge produziert.
  • So sieht die Produktion in der neuen ZKS-Halle aus. Foto: privat
  • Die neue ZKS-Produktionshalle bei TE Connectivity in Wört. Foto: privat

Wört. Das „Zell-Kontaktier-System“ (ZKS) für Plug-In Hybride und Batteriefahrzeuge hat die Aufgabe, die einzelnen Batteriezellen miteinander zu verbinden. Das ZKS versorgt die Zellen mit Strom und leitet Informationen über den Zustand der Zellen an das Batteriemanagementsystem weiter.

Mit dem Bau der ZKS-Halle investiert das innovative Unternehmen in zukünftige Wachstumsfelder, wie die Elektromobilität und die Hybridtechnologie. TE Connectivity ist ein führender Anbieter für Konnektivitäts- und Sensorlösungen. Die ZKS-Halle ist somit für das Unternehmen eine sinnvolle Erweiterung des Produktportfolios der Firma im Bereich der Hybrid- und Elektromobilität. Die dafür benötigte Verbindungstechnologie ist in ihrer Komplexität zukunftsträchtig und passt daher sehr gut zu einem führenden Technologieunternehmen, wie TE Connectivity.

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Nach knapp einem Jahr Bauzeit entstand auf einer Gesamtfläche von knapp 8.000 Quadratmetern die ZKS-Fertigungshalle. Dabei wurden 3.000 Kubikmeter Beton verbaut. Insgesamt 1.200 Quadratmeter sind Büro- und Funktionsflächen, die sich auf zwei Ebenen verteilen. Die ZKS-Produktionshalle wurde in Fertigteilbauweise mit 90 Betonstützen erstellt.

Innovatives Energiekonzept

Ein wirtschaftliches und innovatives Energiekonzept ist beim Bau umgesetzt worden. Es wird in einem zentralen ZKS-Linienprozess produziert. Höchste Anforderungen in Bezug auf den Brandschutz sind erfüllt worden. Im Dreischichtbetrieb werden insgesamt 69 Mitarbeiter im Gebäude tätig sein.

Zwischen 1.000 und 2.000 Kontakte an Steckverbindungen sind in einem Auto verbaut. Weltweit ist fast kein Auto unterwegs, in dem nicht wenigstens ein Teil von TE steckt. Insgesamt 1800 Mitarbeiter fertigen seit 1974 in Wört und Dinkelsbühl Steckverbindungssysteme für die Automobilindustrie und beliefern Kunden weltweit über das europäische Verteil-Zentrum in Wört.

Über 100 Auszubildende und DHBW-Studenten erlernen bei der TE Connectivity in Wört und Dinkelsbühl ihren zukünftigen Beruf. Die Bandbreite in der Ausbildung ist groß und reicht vom Werkzeugmechaniker, den Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik, über Oberflächenbeschichter, den Elektroniker für Betriebstechnik, bis hin zur Fachkraft für Lagerlogistik.

TE Connectivity (TE) ist ein weltweit führendes Technologieunternehmen mit einem Umsatz von 14 Milliarden US-Dollar. Das Engagement für Innovation ermöglicht Fortschritte in den Bereichen Transport, industrielle Anwendungen, Medizintechnologie, Energietechnik, Datenkommunikation und für das Zuhause. TE bietet eine große Bandbreite an Verbindungs- und Sensorlösungen, die sich bereits unter rauesten Bedingungen bewährt haben. Mit 80.000 Mitarbeitern, darunter 8.000 Entwicklungsingenieuren, arbeitet TE Connectivity mit Kunden aus rund 140 Ländern in nahezu allen führenden Industriebranchen zusammen.

TE Connectivity und TE sind Marken, welche durch die TE Connectivity Ltd. Unternehmensgruppe lizenziert sind.

Die Neueröffnung fand am gestrigen Freitag aufgrund der Corona-Pandemie virtuell statt. Die geladenen Gäste konnten online an der Eröffnung teilnehmen und erhielten einen exklusiven Rundgang durch die neue Produktionshalle. AK

© Schwäbische Post 24.07.2020 16:35
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