Abteilung ist nicht nur bei Gefahren engagiert

Die Feuerwehr lädt an diesem Wochenende zu ihrem traditionellen Fest ein. Es steht im Zeichen der Fußballweltmeisterschaft und unter dem Motto: „Die Welt zu Gast in Wetzgau“. Heute Abend ist Partystimmung mit internationalen Spezialitäten und morgen gibt’s viel Blasmusik.
  • Die Feuerwehrabteilung Rehnenhof-Wetzgau kann sich auf eine beträchtliche Anzahl an Kräften verlassen. In der Gesamtwehr Schwäbisch Gmünd übernimmt sie bei Einsätzen spezielle Aufgaben. Foto: FFW
  • Heute Abend ist beim Feuerwehrfest in Wetzgau Partystimmung angesagt. Foto: FFW

Schwäbisch Gmünd-Wetzgau. Die Abteilung Rehnenhof-Wetzgau der Freiwilligen Feuerwehr Schwäbisch Gmünd lädt wieder zu ihrem traditionellen und beliebten Sommerfest im und rund um ihr Feuerwehrhaus im Herzen des Stadtteils ein. Es findet heute Abend und am Sonntag, 1. Juli, den ganzen Tag über statt.

Die Wetzgauer Feuerwehrleute geben sich vor allem für den Festsamstag stets ein besonderes Motto, oft in Verbindung mit internationalen Themen und kulinarischen Spezialitäten. In diesem Jahr war es naheliegend, die große Sommernachts- und Samstagsparty der Fußballweltmeisterschaft zu widmen. „Die Welt zu Gast bei Freunden“ heißt die Parole, wie schon einmal beim Wetzgauer Feuerwehrfest.

Auch diesmal dürfen sich die Besucher auf eine ganze Reihe von Leckerbissen aus unterschiedlichen Ländern freuen, die an der Fußball-WM teilnehmen. Die WM-Party beginnt um 19 Uhr. Für Tanzmusik und Stimmung sorgt die bewährte „City Sound Band“.

Es geht es dann am Sonntag ab 11 Uhr ganz bodenständig und mit viel Blasmusik weiter: Zunächst wird zum Frühschoppen eingeladen, der auch über die Mittagszeit hinweg von den „Einhorn-Musikanten“ bereichert wird.

Zum Mittagessen gibt es eine umfangreiche Speisekarte, gefolgt von Kaffee und Kuchen. Das Feuerwehrfest geht dann bis in den Abend hinein. Ab 15.30 Uhr unterhält der Musikverein Großdeinbach.

Feste Größe im Kalender

Das Stadtteilfest ist eine feste Größe im Jahresablauf der Wetzgauer Feuerwehr, die sich neben ihrer Hauptaufgabe für den Brand- und Katastrophenschutz bei vielen Gelegenheiten auch dem bürgerschaftlichen, kulturellen und auch sozialen Miteinander im zweitgrößten Gmünder Stadtteil verschrieben hat.

Kürzlich erst fand beim Maibaumstellen der Feuerwehr auch deren jüngstes bürgerschaftliches Werk viel Anerkennung: An mehreren Abenden wurden gemeinsam neue, große Vereins- und Schmucktafeln für den Maibaum hergestellt, um die ganze Vielfalt des gesellschaftlichen Lebens im Stadtteil den Bürgern und dan Besuchern darzustellen.

Rund um die Uhr und an 365 Tagen im Jahr stehen die Frauen und Männer der Wetzgauer Feuerwehr gemeinsam mit ihren Kameradinnen und Kameraden der anderen Gmünder Einsatzabteilungen bereit, um in Not geratenen Mitbürgern zu helfen und Gefahren durch Brände, Unwetter und andere Ereignisse von der Bevölkerung abzuwenden.

33 Einsätze 2017, oft mit einer speziellen Aufgabe

33 Einsätze in vielen Kategorien leistete die Stadtteilfeuerwehr allein im vergangenen Jahr. Weil der Abteilung der Stützpunktfeuerwehr Schwäbisch Gmünd die Sonderaufgabe „Löschwasserförderung auf langen Wegstrecken“ zugeordnet ist, führen Einsätze zu Großbränden auch ins gesamte Altkreisgebiet.

34 Aktive und zehn Mitglieder der Altersabteilung zählt die Feuerwehr. 19 Jungen und Mädchen erleben in der Jugendgruppe eine sinnvolle und spannende Freizeitbeschäftigung mit Hinführung auf den verantwortungsvollen, ehrenamtlichen Feuerwehrdienst. Doch auch schon manche echte und erfolgreiche Berufskarriere ist aus diesem freiwilligen Dienst am Mitbürger daraus entstanden.

Zwei neue Fahrzeuge stärken die Schlagkraft

Richtig interessant ist aktuell, wie sich die Wetzgauer Feuerwehr gemeinsam mit der Gmünder Gesamtführung gleich auf zwei Fahrzeug-Ersatzbeschaffungen vorbereitet. Mit einem Gerätewagen Logistik und einem neuen, größeren Löschfahrzeug wird demnächst die Stadtteilabteilung eine weitere Steigerung ihrer Schlagkraft auch bezüglich wachsender Aufgaben verbuchen dürfen. Dies bedeutet gleichzeitig aber zusätzlich auch ein Mehraufwand an Zeit und Arbeit.

Die hoch motivierte Truppe um Abteilungskommandant Mathias Weiß macht dies jedoch gerne, zumal die örtliche Feuerwehr für ihr gesamtes Engagement viel Anerkennung aus der Bevölkerung erfährt. pm

© Schwäbische Post 29.06.2018 13:57
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