Das Oberkochener Palio-Rennen

Der Palio hat seinen Ursprung in der Zeit des Spätmittelalters und der Frührenaissance, als sich italienische Städte Freiheit und Unabhängigkeit erkämpft hatten. Oft wird er mit Pferden oder Eseln ausgetragen. Es gibt aber auch andere Wettkämpfe, die mit Leiter- oder Heuwagen ausgetragen werden.

Ziel des Palio-Rennens ist, einen etwa 300 Kilogramm schweren Wagen in Bestzeit durch einen Rundkurs zu manövrieren. Ein Team besteht dabei aus höchstens acht Personen. Während des gesamten Rennens ist ein Akteur an der Deichsel und vier Personen schieben den Wagen. Maximal stehen drei Ersatzleute zur Verfügung, die jederzeit auf der Strecke eingesetzt werden können. Wo und ob ein personeller Wechsel vorgenommen wird, bleibt jedem Team selbst überlassen.

© Schwäbische Post 27.06.2019 21:53
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