Messe für Macher, Tüftler und Erfinder

An zwei Tagen präsentieren sich junge Talente, Start-ups, Maker rund um die Trendthemen Roboter, Drohnen, Virtual Reality, Augmented Reality und 3D-Druck. Es gibt Workshops, Vorträge und eine große Maker-Ausstellung.
  • 3D Brillen können auf der Messe getestet werden. Foto: MAKE
  • Viele Einsatzmöglichkeiten der Technik und die Entwicklung neuer Produkte wird es auch in Schwäbisch Gmünd zu Sehen und zum Anfassen geben. Foto: MAKE
  • Der Spaß im Umgang mit modernster Technik ist generationsübergreifend, denn Schrauben und Tüfteln macht jeder gern. Foto: MAKE
  • Ausprobieren, Anfassen und sich informieren ist am Wochenende für Groß und Klein möglich und auch gewünscht. Foto: MAKE

Schwäbisch Gmünd. Schon die Premiere 2018 in Heidenheim war ein voller Erfolg. 75 Aussteller und rund 8000 Besucher waren begeistert. Jetzt geht die MAKE Ostwürttemberg in die zweite Runde: Am kommenden Wochenende wird die Messe für Zukunft, Digitalisierung und Trends zum Szene- und Netzwerktreffen, Impulsgeber, Austauschforum und Präsentationsforum von und für die Maker, Start-ups und etablierten Unternehmen.

Staunen, Anfassen, Ausprobieren – dieses Motto steht an beiden Tagen im Mittelpunkt und bietet für alle von 6 bis 99 Jahren etwas.

„Macher, im Fachjargon sogenannte Maker, das sind Hobbybastler, Problemlöser, Programmierer, Erfinder und Unternehmer“, sagt Alexander Trautmann von der Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd, der zusammen mit Wirtschaftsförderer Alexander Groll und Markus Schmid von der IHK Ostwürttemberg die Messe organisiert hat.

Ganze Familie ist eingeladen

Nach der Eröffnung am Samstag um 10 Uhr beginnt das vielfältige Programm, das für die ganze Familie spannende Angebote bereithält.

Mit dem Roboter unterwegs

Auf ein erstes Highlight dürfen die Messegäste gleich am Anfang gespannt sein: Neben Moderator Florian Schweer wird „Pepper“, ein 1,20 Meter großer Roboter, durch die MAKE Ostwürttemberg führen. Auch bei der zweiten Make wird sich vieles um Zukunftstechnologien drehen. So lassen sich Drohnen, Datenbrillen, Roboterarme, Schokolade aus dem 3D-Drucker und digitale Innovationen live vor Ort erleben. Wer immer schon mal selber eine Drohne fliegen wollte, hat am Wochenende die Gelegenheit, Drohnenpilot zu werden.

Anfassen und Ausprobieren

Verschiedene Bereiche von der Hochschul-, Business-, Kids- oder Maker- und Startup-Area bieten Aktionen zum Anfassen und Ausprobieren. In der Workshop-Area kann jeder selbst kreativ und erfinderisch tätig werden. Zwölf Food-Trucks sorgen außerdem für das leibliche Wohl in der Food-Area.

Schauen, Staunen und Erleben

Macher, im Fachjargon sogenannte Maker, das sind Hobbybastler, Problemlöser, Programmierer, Erfinder und Unternehmer.

Alexander Trautmann, Mitorganisator

Rund 100 Aussteller vor Ort, 42 Vorträge und 37 Workshops auf insgesamt 5000 Quadratmetern Messefläche: Die Make Ostwürttemberg ist nicht nur Plattform für Start-ups, Innovatoren und Maker, sondern will auch bei den Besuchern mit vielfältigen Aktionen und Angeboten die Türen zu neuen Technologien öffnen.

Familien, Schaffer und Macher, Studenten und innovative Nachwuchskräfte kommen an beiden Tagen voll auf ihre Kosten. Für technikbegeisterte Kinder und Jugendliche gibt es die Gelegenheit, sich kreative und spielerische Weise mit Technik und Wissenschaft zu beschäftigen. Mit dabei sind unter anderem die Gmünder Wissenswerkstatt Eule und das explorhino Science Center.

Auch Unternehmen haben bei der Make OW die Möglichkeit, künftigen Nachwuchskräften und jungen Talenten zu begegnen und sich mit Start-ups und innovativen Unternehmen aus ganz Süddeutschland zu vernetzen. „Schon die MAKE 2018 in Heidenheim war ein Event, das gezogen hat“, sagt Alexander Trautmann. Jetzt hoffe man, mit noch mehr Ausstellern und einem breitgefächerten Angebot in Schwäbisch Gmünd die Besucherzahl noch mal zu erhöhen.

Nächstes Jahr in Aalen

Die nächste MAKE OW ist schon eingeplant: 2020 wird die Messe in Aalen stattfinden.

Wie 28 weitere Partner gehört auch die Stadt Schwäbisch Gmünd dem 2017 gegründeten Verein „Start-up Region Ostwürttemberg“ an. Das Ziel des Vereins ist es, Start-ups zu fördern und den Start-up-Geist in der Region weiter voranbringen

Das ist auch in Schwäbisch Gmünd gelungen: Hier ist das neue Gründerzentrum in:it co-working lab erfolgreich gestartet. „Als Start-Up, Gründer, Freiberufler, Student und Kreativer kann man am zentralen Standort in der Robert-von-Ostertag-Straße einen Arbeitsplatz anmieten“, erklärt in:it co-working lab-Manager Alexander Trautmann.

Weitere ausführliche Informationen über die MAKE Ostwürttemberg gibt es unter www.make-ow.de
oder auf dem Facebook-Kanal der MAKE Ostwürttemberg. Ute Betz

© Schwäbische Post 25.09.2019 15:19
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