Vielfältige Möglichkeiten für eine gute Ausbildung auf Spitzenniveau

Die Produkte von Voith sind weltweit gefragt. Mit rund 4.000 Beschäftigten am Standort Heidenheim ist die Firma der größte Arbeitgeber der Stadt. Mit mehreren dualen Studiengängen und mehr als 13 Ausbildungsberufen bietet Voith viele Möglichkeiten für Schulabgänger.
  • Claudia Lang – aktuell im zweiten Lehrjahr – absolvierte mehrere Praktika bei Voith, ehe sie sich für die Ausbildung zur Mechatronikerin entschied. Foto: Voith

Warum entscheidet sich eine junge Frau für eine Ausbildung zur Mechatronikerin bei Voith? Wir befragten Claudia Lang, die im zweiten Ausbildungsjahr den Beruf der Mechatronikerin erlernt.

Hallo Claudia, erzähle uns bitte, warum du dich für eine Ausbildung bei Voith entschieden hast.

Claudia Lang: Für Voith habe ich mich entschieden, da ich bereits während meiner Schulzeit mehrere Praktika bei Voith absolviert habe, unter anderem in der ehemaligen Ausbildungswerkstatt im Haintal sowie im neuen Training Center. Während meiner Praktika hatte ich einen sehr positiven Eindruck vom Unternehmen und der Ausbildungswerkstatt, was mich letztendlich von der Ausbildung bei Voith überzeugte.

Wie bist du damals auf Voith aufmerksam geworden?

Ich habe meinen Abschluss an der zweijährigen Berufsfachschule im Bereich Elektrotechnik absolviert. Dort hatten wir die Chance, uns bei einem Berufsberater über die verschiedenen Möglichkeiten im Anschluss an die Berufsfachschule zu informieren. So habe ich das Unternehmen kennengelernt und bin auf ein Praktikum bei Voith aufmerksam geworden.

Warum erlernst du diesen Beruf?

Mein Abschluss an der Berufsfachschule im Bereich Elektrotechnik bietet die perfekte Grundlage für den Ausbildungsberuf als Mechatronikerin. Wir hatten bereits an der Schule praktischen Unterricht zum Thema Elektrotechnik, was mir sehr gut gefallen hat.

Was sollte man deiner Meinung nach für diesen Ausbildungsberuf mitbringen?

Ich denke, man sollte auf jeden Fall Interesse an Mathematik und Informatik haben. Außerdem sind handwerkliches Geschick, logisches Denken und Kreativität sehr wichtig.

Ich denke, man sollte auf jeden Fall Interesse an Mathematik und Informatik haben.

Claudia Lang, Auszubildende

Wie war dein Start als Azubi bei Voith?

Zunächst waren wir drei Tage im Training Center in Heidenheim. In diesen Tagen haben wir unter anderem eine Werksführung erhalten sowie die Auszubildenden des ersten und zweiten Ausbildungsjahrs kennengelernt. Anschließend ging es für uns eine Woche nach Kempten. Dort haben wir beispielsweise in der Gruppe ein Floß gebaut, mit dem wir anschließend auf der Iller gefahren sind. Die Gruppen waren dabei total gemischt, so lernten wir nicht nur unsere eigene Berufsgruppe, sondern auch die Industriekaufleute oder technischen Produktdesigner kennen. Außerdem haben wir eine Stadtrallyedurch Kempten gemacht. Der Spaß blieb dabei natürlich nicht aus. Mein persönliches Highlight war das Quiz mit der Geschäftsführung der Voith Dienstleistungen und Grundstücks GmbH. Die Siegergruppe gewann dabei als Überraschung eine Gokart-Fahrt in Neu-Ulm.

Wie ist dein Ausbildungsberuf gegliedert und was waren deine bisherigen Aufgaben?

Im ersten Lehrjahr hatten wir zu Beginn eine allgemeine Grundausbildung, wobei wir die Elektrotechnik, Metalltechnik sowie die Bereiche Technisches Zeichnen und BWL kennenlernten. Anschließend haben wir uns mit den spezifischen Themenkomplexen des Mechatronikers beschäftigt. Uns wurde zunächst beigebracht, was hinter Elektrotechnik, Installationstechnik et cetera steckt. Zum Beispiel haben wir kennengelernt wie die Installation eines Lichtschalters funktioniert und welche Technik dafür benötigt wird. Außerdem wurden uns einige Fachbegriffe, wie beispielsweise die Bedeutung von DIN VDE, nähergebracht. Die Grundausbildung war dafür eine super Grundlage. Anfangs war es viel Theorie, um das nötige Grundwissen für die Tätigkeit in der Werkstatt zu sammeln. Als nächstes lernen wir für die Zwischenprüfung im Frühjahr beispielsweise die Elektroschränke in der Ausbildungswerkstatt näher kennen.

Was war dein bisher schönster Ausbildungsmoment?

Mein persönliches Highlight während des ersten Ausbildungsjahres war die Azubi-Weihnachtsfeier, welche im Atrium des Training Centers stattfand. Bei gemütlichem Zusammensitzen mit gemeinsamem Abendessen konnten wir uns gegenseitig austauschen (auch berufsgruppenübergreifend), haben Bingo gespielt und einfach einen schönen Abend in familiärer Atmosphäre verbracht.

Was möchtest du nach deiner Ausbildung machen?

Wenn ich an die Zukunft denke, würde ich sehr gerne auf Montage gehen oder eine Weiterbildung zum Techniker absolvieren. Da Voith an vielen Standorten weltweit vertreten ist, wäre es toll, als Monteurin einige Standorte sowie die Kultur und Menschen dort kennenzulernen. Aber zunächst konzentriere ich mich komplett auf die Ausbildung mit dem Ziel, diese gut abzuschließen. pm

© Schwäbische Post 21.02.2018 10:44
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