348 Menschen an Bord

Zugunglück im Iran: Bahn kollidiert mit Bagger – Mindestens 21 Tote

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Im Iran entgleist ein Zug. Zahlreiche Rettungskräfte sind im Einsatz. Die Zahl der Toten steigt auf 21.

+++ 13.30 Uhr: Bei einem Zugunglück im Iran sind mindestens 21 Menschen ums Leben gekommen. Mehrere Dutzend weitere Passagiere seien bei dem Unfall nahe der Stadt Tabas verletzt worden, teilte die iranische Nachrichtenagentur Isna am Mittwoch (8. Juni) unter Berufung auf den örtlichen Rettungsdienst mit. In den frühen Morgenstunden war der Zug auf der Strecke zwischen Maschhad und Jasd aus den Gleisen gesprungen, nachdem er mit einem Bagger kollidiert war. Wie es zu dem Zusammenstoß kommen konnte, ist noch nicht geklärt. Der Innenminister und der Transportminister Irans waren vor Ort, um sich ein Bild von der Lage zu machen.

Ein Bahn-Reisender schilderte die Momente des Unglücks, als der Zug plötzlich scharf bremste: „Die Passagiere haben ihr Gleichgewicht verloren und flogen wie Bälle umher. Die Scheiben unseres Abteils gingen in die Brüche“, sagte der Augenzeuge. „Wir konnten aber durch zerbrochene Fenster entkommen“.

Bei einem schweren Zugunglück im Iran am Mittwochmorgen sterben mindestens 21 Menschen, zahlreiche weitere werden verletzt.

Zug kollidiert mit Bagger im Iran: Zahl der Toten steigt

+++ 09.45 Uhr: Nach dem Zugunglück im Iran ist die Zahl der Toten auf 17 gestiegen und es werde noch eine höhere Opferzahl erwartet, hieß es am Mittwoch vonseiten der Bahngesellschaft und der eingesetzten Rettungskräfte.

+++ 09.00 Uhr: Der Zug, der am Mittwoch (8. Juni) im Iran entgleist ist, war offenbar mit einem Bagger zusammengestoßen, der sich nahe der Gleise befand. Das sagte der stellvertretende Leiter der iranischen Bahngesellschaft, Mir Hassan Mussawi, dem Staatsfernsehen. Insgesamt hätten sich 348 Passagiere an Bord befunden. Laut Rettungskräften entgleisten fünf von insgesamt elf Waggons. Zunächst war nur von insgesamt sieben Wagen die Rede.

Mehrere Waggons entgleist: Zahlreiche Tote und Schwerverletzte bei Zugunglück im Iran

Update vom Mittwoch, 8. Juni, 08.15 Uhr: Nach dem Zugunglück im Iran sind weitere Informationen bekannt geworden. Der Unglücksort liegt demnach etwa fünfzig Kilometer außerhalb der Stadt Tabas in Zentral-Iran. Bilder der iranischen Nachrichtenagentur Isna zeigen entgleiste Waggons inmitten von Staub. Auch Hubschrauber waren im Einsatz, um Schwerverletzte zu retten. Mehrere Hundert Passagiere sollen den Angaben zufolge im Zug gewesen sein. Fünf der sieben Waggons sprangen nach Angaben der nationalen Hilfs- und Rettungsorganisation aus dem Gleis.

Zehn Menschen seien ersten Informationen zufolge bei dem Unglück getötet worden. Das teilte ein Bahn-Sprecher sowie der Sprecher des nationalen Rettungsdienstes, Modschtaba Chaledi den staatlichen Medien im Iran mit. Zahlreiche Menschen seien zudem verletzt worden. „Zwölf der Verletzten befinden sich in einem kritischen Zustand und wurden in ein Krankenhaus gebracht“, so Chaledi.

Im Iran springt ein Zug nach Kollision mit einem Bagger aus den Gleisen. Zahlreiche Menschen sterben bei dem Unglück.

Zugunglück im Iran: Mindestens 10 Menschen sterben, viele weitere werden verletzt

Erstmeldung vom Mittwoch, 8. Juni: Teheran – Bei einem Zugunglück im Iran sind mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen. Etwa ein Dutzend weitere Passagiere seien bei dem Unfall nahe der Stadt Tabas verletzt worden, sagte ein Eisenbahnsprecher dem Staatsrundfunk Irib am Mittwoch (8. Juni). Demnach war der Zug auf der Strecke zwischen der Pilgerstadt Maschhad und der Wüstenstadt Jasd entgleist. Es werde eine höhere Opferzahl befürchtet, hieß es. Die genaue Ursache war zunächst unklar. (iwe/Agenturen)

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Erst vor einigen Tagen hatte sich im Iran ein schweres Unglück ereignet. In Abadan im Südwesten des Landes ist ein Einkaufszentrum eingestürzt. Mindestens 29 Menschen sind dabei ums Leben gekommen, weitere Leichen werden unter den Trümmern vermutet.

Unterdessen verschärfen sich die Spannungen zwischen dem Iran und Israel. Expertinnen und Experten befürchten eine Eskalation der Lage im Nahen Osten.

Rubriklistenbild: © Iranian Red Crescent/HO/AFP

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