Ufos und UAPs

Nasa startet Studie zu Ufos – Bericht soll öffentlich zugänglich gemacht werden

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Dieses Standbild stammt aus einem Video, das das US-Verteidigungsministerium veröffentlicht hat. Darauf zu sehen: ein unidentifiziertes Flugobjekt, das von Piloten der US-Marine gesichtet wurde. (Archivbild)
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Ufos faszinieren die Menschheit – doch gibt es sie wirklich? Die Nasa will bei dem Thema mitmischen – und die entstehende Studie öffentlich zugänglich machen.

Washington D.C. – Sind wir alleine im Universum? Diese Frage ist wohl eine der ältesten der Welt – und dürfte der Grund sein, warum viele Menschen von Ufos fasziniert sind. Doch wer über Ufos spricht, gar meint, eines gesehen zu haben, wird häufig schief angeschaut. In den USA tut sich bei dem Thema jedoch langsam etwas: Zuletzt hatte der US-Kongress eine Anhörung zum Thema „Unidentified Aerial Phenomena“ (UAP) abgehalten – ein neuer Begriff, der den bisher gängigen Begriff „Unidentified Flying Object“ (Ufo) ablösen soll. Das Pentagon und US-Geheimdienste beschäftigen sich bereits mit den bislang unerklärlichen Sichtungen von US-Pilotinnen und -Piloten, die beispielsweise ein Flugobjekt beschreiben, das physikalisch unmögliche Flugmanöver über Wasser absolviert haben soll.

Nun will die US-Raumfahrtorganisation Nasa das Phänomen „Ufo“ wissenschaftlich untersuchen. Die Behörde stellt dafür ein Team zusammen, das „Beobachtungen von Ereignissen untersuchen wird, die nicht als Flugzeuge oder bekannte Naturphänomene identifiziert werden können“, wie es bei der Nasa heißt. Geplant sei, die bisherigen Bemühungen des Verteidigungsministeriums und der Geheimdienste durch eine wissenschaftliche Perspektive zu ergänzen, zitiert die Washington Post den Nasa-Wissenschaftschef Thomas Zurbuchen. Es handele sich um eine „risikoreiche, hochwirksame“ Forschung, vor der die Nasa nicht zurückschrecken sollte, auch wenn es sich um ein umstrittenes Forschungsgebiet handele.

Nasa startet Ufo-Studie – Mehr als 140 Sichtungen sind in den USA bekannt

In den USA gibt es mehr als 140 Sichtungen von Flugobjekten, die nicht identifiziert werden können. Viele von ihnen wurden von Marinefliegerinnen und -fliegern gesichtet. Beweise dafür, dass es sich bei den Flugobjekten um eine fortschrittliche Raumfahrttechnologie handelt, die von China, Russland oder einer anderen Nation entwickelt wurde, gibt es den Angaben zufolge nicht. Hinweise darauf, dass die Objekte von Außerirdischen stammen, gibt es ebenfalls nicht.

Die begrenzte Zahl von UAP-Beobachtungen macht es der Forschung bisher nicht leicht, wissenschaftliche Schlussfolgerungen zu ziehen. Weil die nicht identifizierten Phänomene in der Atmosphäre jedoch sowohl für die nationale Sicherheit als auch für die Flugsicherheit von Interesse sind, beschäftigt sich nun auch die Nasa damit. „Die Nasa ist davon überzeugt, dass die Werkzeuge der wissenschaftlichen Entdeckung mächtig sind und auch hier Anwendung finden“, erklärt Zurbuchen in einer Nasa-Mitteilung. „Wir haben die Werkzeuge und das Team, das uns helfen kann, das Unbekannte besser zu verstehen. Das ist die eigentliche Definition von Wissenschaft. Das ist es, was wir tun.“

Nasa-Team soll Ufo-Studie durchführen – Bericht wird öffentlich gemacht

Doch vor der Analyse der Daten müssen die Forschenden sich mit einer anderen Aufgabe beschäftigen: „Angesichts der geringen Anzahl von Beobachtungen besteht unsere erste Aufgabe einfach darin, so viele zuverlässige Daten wie möglich zu sammeln“, erklärt der Leiter des Ufo-Teams, der Astrophysiker David Spergel in einer Nasa-Mitteilung. „Wir werden herausfinden, welche Daten – von Zivilisten, Behörden, gemeinnützigen Organisationen und Unternehmen – vorhanden sind, was wir noch sammeln sollten und wie wir sie am besten analysieren können.“

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Die Studie soll den Angaben zufolge im Herbst starten und etwa neun Monate dauern. Beteiligt werden sollen Fachleute aus den Bereichen Wissenschaft, Luftfahrt und Datenanalyse; ein Ziel ist es, herauszufinden, wie man am besten neue Daten über Ufo-Sichtungen sammeln und die Beobachtung von UAPs verbessern kann. „Im Einklang mit den Nasa-Grundsätzen der Offenheit, Transparenz und wissenschaftlichen Integrität wird dieser Bericht öffentlich zugänglich sein“, betont der Nasa-Mitarbeiter Daniel Evans, der die Studie orchestrieren soll. „Alle Daten der Nasa stehen der Öffentlichkeit zur Verfügung – wir nehmen diese Verpflichtung ernst – und wir machen sie für jedermann leicht zugänglich, um sie zu sehen oder zu untersuchen.“ (tab)

Blick in die Tiefen des Universums – So sieht „Hubble“ das Weltall

Der Blasennebel (NGC 7635) im Sternbild Kassiopeia ist ein Emissionsnebel in etwa 7100 Lichtjahren Entfernung von der Erde. Seine Blasen-Form entsteht durch den Sternwind eines Sterns, der gerade große Mengen an Gas ausstößt. Die Gase stoßen auf eine riesige Molekülwolke, die sich in dieser Region befindet – eine Stoßwelle entsteht, die die äußere Hülle der Gasblase bildet.
Der Blasennebel (NGC 7635) im Sternbild Kassiopeia ist ein Emissionsnebel in etwa 7100 Lichtjahren Entfernung von der Erde. Seine Blasen-Form entsteht durch den Sternwind eines Sterns, der gerade große Mengen an Gas ausstößt. Die Gase stoßen auf eine riesige Molekülwolke, die sich in dieser Region befindet – eine Stoßwelle entsteht, die die äußere Hülle der Gasblase bildet. © NASA, ESA, and the Hubble Heritage Team (STScI/AURA)
Dieses Aufnahme des „Hubble“-Weltraumteleskops zeigt den offenen Sternhaufen Trumpler 14 (auch Collinder 230) im Sternbild „Kiel des Schiffs“. Der Sternhaufen befindet sich etwa 9000 Lichtjahre entfernt im Carinanebel. Er ist einer der jüngeren Sternhaufen der Milchstraße und nur etwa 300.000 bis 500.000 Jahre alt. Trumpler 14 beherbert etwa 2000 junge Sterne, unter anderem einen der hellsten Sterne der Milchstraße.
Dieses Aufnahme des „Hubble“-Weltraumteleskops zeigt den offenen Sternhaufen Trumpler 14 (auch Collinder 230) im Sternbild „Kiel des Schiffs“. Der Sternhaufen befindet sich etwa 9000 Lichtjahre entfernt im Carinanebel. Er ist einer der jüngeren Sternhaufen der Milchstraße und nur etwa 300.000 bis 500.000 Jahre alt. Trumpler 14 beherbert etwa 2000 junge Sterne, unter anderem einen der hellsten Sterne der Milchstraße. © NASA, ESA, and J. Maíz Apellániz (Institute of Astrophysics of Andalusia, Spain); Acknowledgment: N. Smith (University of Arizona)
Die „Säulen der Schöpfung“ sind eines der berühmtesten „Hubble“-Bilder überhaupt. Hier blickt das Nasa-Weltraumteleskop auf eine kleine Region des Adler-Nebels (M16), es handelt sich um ein Sternenentstehungsgebiet etwa 6500 Lichtjahre von der Erde entfernt.
Die „Säulen der Schöpfung“ sind eines der berühmtesten „Hubble“-Bilder überhaupt. Hier blickt das Nasa-Weltraumteleskop auf eine kleine Region des Adler-Nebels (M16), es handelt sich um ein Sternenentstehungsgebiet etwa 6500 Lichtjahre von der Erde entfernt. © NASA, ESA, and the Hubble Heritage Team (STScI/AURA)
Die Spiralgalaxie M83 (südliche Feuerradgalaxie) ist ein beliebtes Ziel für Amateurastronomen. Sie befindet sich 15 Millionen Lichtjahre entfernt im Sternbild Wasserschlange und ist am Himmel auf der südlichen Erdhalbkugel eine der hellsten Spiralgalaxien. In der „Hubble“-Aufnahme sind tausende Sternenhaufen, hunderttausende einzelne Sterne und Überbleibsel von Sternentoden (Supernovae) zu sehen.
Die Spiralgalaxie M83 (südliche Feuerradgalaxie) ist ein beliebtes Ziel für Amateurastronomen. Sie befindet sich 15 Millionen Lichtjahre entfernt im Sternbild Wasserschlange und ist am Himmel auf der südlichen Erdhalbkugel eine der hellsten Spiralgalaxien. In der „Hubble“-Aufnahme sind tausende Sternenhaufen, hunderttausende einzelne Sterne und Überbleibsel von Sternentoden (Supernovae) zu sehen. © NASA, ESA, and the Hubble Heritage Team (STScI/AURA); Acknowledgement: W. Blair (STScI/Johns Hopkins University) and R. O‘Connell (University of Virginia)
Der Ring-Nebel (M57) ist ein planetarischer Nebel im Sternbild Leier. Es handelt sich um die leuchtenden Überreste eines einst sonnenähnlichen Sterns, der vor etwa 20.000 Jahren seine äußere Gashülle abgestoßen hat. Der Ring hat einen Durchmesser von etwa 1,3 Lichtjahren. Im Inneren befindet sich ein weißer Zwergstern.
Der Ring-Nebel (M57) ist ein planetarischer Nebel im Sternbild Leier. Es handelt sich um die leuchtenden Überreste eines einst sonnenähnlichen Sterns, der vor etwa 20.000 Jahren seine äußere Gashülle abgestoßen hat. Der Ring hat einen Durchmesser von etwa 1,3 Lichtjahren. Im Inneren befindet sich ein weißer Zwergstern. © NASA, ESA, C.R. O‘Dell (Vanderbilt University), and D. Thompson (Large Binocular Telescope Observatory)
Der ikonische Pferdekopfnebel ist ein beliebtes Ziel für Amateur- und Berufsastronomen. Der Pferdekopfnebel ist Teil einer Dunkelwolke im Sternbild Orion, die von einem rot leuchtenden Nebel (IC 434) beleuchtet wird. Der Nebel ist etwa 1500 Lichtjahre von der Erde entfernt.
Der ikonische Pferdekopfnebel ist ein beliebtes Ziel für Amateur- und Berufsastronomen. Der Pferdekopfnebel ist Teil einer Dunkelwolke im Sternbild Orion, die von einem rot leuchtenden Nebel (IC 434) beleuchtet wird. Der Nebel ist etwa 1500 Lichtjahre von der Erde entfernt. © NASA, ESA, and the Hubble Heritage Team (STScI/AURA)
Diese Aufnahme der elliptischen Radiogalaxie Hercules A stammt ebenfalls vom „Hubble“-Weltraumteleskop der Nasa. Die Galaxie ist 2,1 Milliarden Lichtjahre entfernt und befindet sich im Sternbild Herkules. Zu sehen sind riesige Plasma-Jets, die vermutlich von einem supermassereichen schwarzen Loch im Innern der Galaxie angetrieben werden.
Diese Aufnahme der elliptischen Radiogalaxie Hercules A stammt ebenfalls vom „Hubble“-Weltraumteleskop der Nasa. Die Galaxie ist 2,1 Milliarden Lichtjahre entfernt und befindet sich im Sternbild Herkules. Zu sehen sind riesige Plasma-Jets, die vermutlich von einem supermassereichen schwarzen Loch im Innern der Galaxie angetrieben werden. © NASA, ESA, S. Baum and C. O‘Dea (RIT), R. Perley and W. Cotton (NRAO/AUI/NSF), and the Hubble Heritage Team (STScI/AURA)
Auf diesem Bild sind zwei Spiralgalaxien zu sehen, die miteinander interagieren. Die Gruppe trägt den Namen Arp 273. Dass die beiden Galaxien in dieser Gruppe miteinander interagieren oder interagiert haben, erkennt man der US-Raumfahrtorganisation Nasa zufolge an den ungewöhnlichen Spiral-Mustern. Arp 273 ist etwa 300 Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt, und auch die beiden Galaxien liegen eigentlich zehntausende Lichtjahre weit auseinander. Nur eine sehr zarte „Brücke“ verbindet die beiden.
Auf diesem Bild sind zwei Spiralgalaxien zu sehen, die miteinander interagieren. Die Gruppe trägt den Namen Arp 273. Dass die beiden Galaxien in dieser Gruppe miteinander interagieren oder interagiert haben, erkennt man der US-Raumfahrtorganisation Nasa zufolge an den ungewöhnlichen Spiral-Mustern. Arp 273 ist etwa 300 Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt, und auch die beiden Galaxien liegen eigentlich zehntausende Lichtjahre weit auseinander. Nur eine sehr zarte „Brücke“ verbindet die beiden. © NASA, ESA, and the Hubble Heritage Team (STScI/AURA)
Eine majestätische Spiralgalaxie ist auf diesem Bild des „Hubble“-Weltraumteleskops der Nasa zu sehen. Es handelt sich um die Spiralgalaxie NGC 2841, die 46 Millionen Lichtjahre entfernt, im Sternbild Großer Bär zu finden ist.
Eine majestätische Spiralgalaxie ist auf diesem Bild des „Hubble“-Weltraumteleskops der Nasa zu sehen. Es handelt sich um die Spiralgalaxie NGC 2841, die 46 Millionen Lichtjahre entfernt, im Sternbild Großer Bär zu finden ist. © NASA, ESA, and the Hubble Heritage (STScI/AURA)-ESA/Hubble Collaboration; Acknowledgment: M. Crockett and S. Kaviraj (Oxford University, UK), R. O‘Connell (University of Virginia), B. Whitmore (STScI), and the WFC3 Scientific Oversight Committee
Wie ein Feuerwerk sieht diese „Hubble“-Aufnahme aus. Tatsächlich handelt es sich um das Sternentstehungsgebiet NGC 3603 im Sternbild „Kiel des Schiff“. Der Nebel ist etwa 20.000 Lichtjahre entfernt und längst nicht so friedlich, wie er aussieht: UV-Strahlung und heftige Sternenwinde haben den Blick auf den Sternhaufen freigegeben. NGC 3603 behebergt einige der größten bekannten Sterne. Sie sterben früh, weil sie ihren Wasserstoff schnell verbrennen am Ende steht eine Supernova-Explosion.
Wie ein Feuerwerk sieht diese „Hubble“-Aufnahme aus. Tatsächlich handelt es sich um das Sternentstehungsgebiet NGC 3603 im Sternbild „Kiel des Schiff“. Der Nebel ist etwa 20.000 Lichtjahre entfernt und längst nicht so friedlich, wie er aussieht: UV-Strahlung und heftige Sternenwinde haben den Blick auf den Sternhaufen freigegeben. NGC 3603 behebergt einige der größten bekannten Sterne. Sie sterben früh, weil sie ihren Wasserstoff schnell verbrennen am Ende steht eine Supernova-Explosion. © NASA, ESA, R. O‘Connell (University of Virginia), F. Paresce (National Institute for Astrophysics, Bologna, Italy), E. Young (Universities Space Research Association/Ames Research Center), the WFC3 Science Oversight Committee, and the Hubble Heritage Team (STScI/AURA)

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