Neues Crime-Format im TV

Jenke von Wilmsdorff: ProSieben-Reporter sorgt mit neuem Format für Furore

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ProSieben-Reporter Jenke von Wilmsdorff konfrontiert in seiner Sendung mehrere Straftäter mit deren Opfern.
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Reporter Jenke wagt sich an etwas Provokantes. Dabei konfrontiert er verurteilte Straftäter. Die ProSieben-Sendung sorgt für reichlich Zündstoff.

NRW – Für sein erstes TV-Experiment auf ProSieben hat Jenke von Wilmsdorff (55) ordentlich Kritik einstecken müssen. Nun ist bereits eine neue ProSieben-Sendung in Arbeit, wie RUHR24.de* berichtet.

ReporterJenke von Wilmsdorff
Geboren16. Oktober 1965 (Alter 55 Jahre), Bonn
Größe1,82 Meter
EhepartnerinMia Bergmann (verh. 2015)
KinderJanik von Wilmsdorff

„Jenke.Crime“: Reporter Jenke von Wilmsdorff für neues ProSieben-Format im Einsatz

Egal, ob Drogen, körperliche Einschränkung oder Tiere schlachten – Reporter Jenke hat bereits einiges in seiner damaligen Sendung auf RTL ausprobiert. Sein erstes Jenke-Experiment für ProSieben*, in dem er sich zahlreichen Schönheits-OPs unterzogen hat, schlug große Wellen. Nun ist ein weitaus düsteres Format geplant.

Bei „Jenke. Crime.“ stellt sich der 55-Jährige einer neuen Herausforderung: Er konfrontiert mehrere Kriminelle mit ihren Taten, Opfern und den Tatorten. „Kein Mensch ist nur böse, niemand ausschließlich gut“, glaubt der Reporter aus NRW. Daher geht er einen gewagten Schritt.

In der neuen True-Crime-Sendung setzt er drei verurteilte Männer an einen Tisch. Zusammen kommen sie auf insgesamt 70 Jahre Haft. Dabei geht es um Straftaten wie „Drogenhandel, Raub, Körperverletzung, millionenschwere Cyberkriminalität, Menschenhandel“, schreibt ProSieben in einer Pressemitteilung (alle Promi-News* auf RUHR24.de).

Jenke von Wilmsdorff: Reporter stellt auf ProSieben mehrfach verurteilte Straftäter zur Rede

Doch Jenke von Wilmsdorff geht sogar noch weiter. Den vierten Verbrecher begleitet der ProSieben-Reporter zu dessen Prozessauftakt im Frühjahr 2021 ins Gericht. Die Zuschauer erfahren durch die Begegnungen beispielsweise, was die Straftäter selbst zu ihren Taten sagen. Dazu sollen die Kriminellen ihre gesetzeswidrigen Aktionen gegenseitig bewerten.

In der Sendung treiben den ProSieben-Reporter verschiedene Fragen um. „Warum wird man zum Täter? Und wie glaubhaft ist der Reuige? Ist der Knast die beste Berufsschule?“, zitiert der TV-Sender den 55-Jährigen. Wozu Menschen fähig sein können, zeigt ein Fall der Polizei in NRW*, wo ein 11-Jähriger aus Hamm von einem Mann grausam verprügelt wurde. Der Übeltäter verpasste dem Schüler nicht nur Schläge ins Gesicht, sondern verletzte das Kind auch mit mehreren Tritten.

In Hamm sucht die Polizei nach einem Täter, der ein Kind verprügelt hat. (Symbolbild)

Neben den Kriminellen selbst sollen auch Psychologen, Kriminologen und die Opfer mit an einem Tisch sitzen. Für viele Personen ist es vermutlich unvorstellbar, auf die Personen zu treffen, die womöglich das eigene Leben zerstört haben. Explodiert die Stimmung beim Zusammentreffen der Betroffenen mit den Tätern?

Im Video: Reporter Jenke mit Statement nach umstrittenem Experiment auf ProSieben

Wie die Personen aufeinander reagieren und inwiefern die Kriminellen nach ihren unfassbaren Aktionen Reue zeigen, ist ab dem 4. Mai 2021 immer dienstags ab 20.15 Uhr im TV auf ProSieben und online im Stream zu sehen. Fest steht schon jetzt, dass es wie das vorherige Jenke-Experiment nichts für schwache Nerven wird. *RUHR24.de ist Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA.

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