Leonardo DiCaprio wird Tierschützer

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Schauspieler Leonardo DiCaprio

Frankfurt - Leonardo DiCaprio ein Herz für Tiere: Er unterstützt die Umweltstiftung WWF bei einer Kampagne. Welches Tier er sich ausgesucht hat, und welche Rolle China dabei spielt:

Der US-Schauspieler Leonardo DiCaprio (35) will sich gemeinsam mit der Umweltstiftung WWF für das Überleben der letzten Tiger in freier Wildbahn einsetzen. Dies teilte WWF Deutschland am Freitag in Frankfurt mit.

“Tiger sind vom Aussterben bedroht, drohen für immer von unserem Planeten zu verschwinden - und mit ihnen auch einige der weltweit bedeutendsten Ökosysteme“, sagte DiCaprio. Der Lebensraum des Tigers erstreckt sich von den Weiten Russlands über die Sumpflandschaften Bangladeschs und die Trockenwälder des Mekong-Gebiets bis in die tropischen Regenwälder auf der Insel Sumatra.

DiCaprio will dem WWF helfen im Rahmen des Chinesischen Jahrs des Tigers, die Weltöffentlichkeit auf das Schicksal dieser Tierart aufmerksam zu machen. Nach Angaben des WWF werden Tiger häufig illegal gejagt, um ihre Felle und andere Körperteile mit großem Gewinn auf den Schwarzmärkten Asiens zu verkaufen. Die Nachfrage treibt die Preise in die Höhe - bis auf mehr als 50 000 Euro für einen kompletten Tiger.

Der süßeste Nachwuchs der Tierwelt

Der süßeste Nachwuchs der Tierwelt

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Nachwuchs im Dresdner Zoo: Der am 4. August 2008 geborene und noch namenlose Zebrahengst springt hinter seiner Mutter "Kirby" durch das Gehege. © dpa
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Ein Alpaka und ein Alpakajunges im Tierpark Hellabrunn. © dpa
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Ein neugeborener Seelöwe in Vergnügungspark in Südkorea. Er wurde am 27. Juni 2008 geboren. © dpa
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Erstmal kräftig schütteln: Das kleine Seebär-Mädchen "Bonita" erblickte am 8. Juli 2008 das Licht der Welt. © dpa
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Neugierig blickt das kleine Seebär-Mädchen "Bonita" während ihres ersten Ausflugs ins Freigehege im Tierpark Hagenbeck in Hamburg um sich. © dpa
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Babyelefant "Shanti" kühlt sich im Schutz von Mutter "Khaing Hnin Hnin" in einem Kinder-Planschbecken im Zoo in Hannover ab. © dpa
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Der süße Asiatische Elefant wurde am 19. Juli 2008 im Selwo Aventure Zoo in Estepona in Spanien geboren. © dpa
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Im Zoo im brandenburgischen Eberswalde (Barnim) hat eine etwa fünf Wochen alte Schnee-Eule eine tote Maus im Schnabel. © dpa
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Drei Flamingo-Babys stehen im Osnabrücker Zoo in ihrem Gehege. Zwischen 10. und 13. Juli 2008 gab es dort dreimal Nachwuchs bei den Flamingos. © dpa
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Ein frisch geschlüpfter Andenflamingo wird im Berliner Zoo von seiner Mutter gefüttert. © dpa
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Der Publikumsliebling schlechthin: Eisbärjunge "Knut" hält im Berliner Zoo einen Ast fest. © dpa
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Nachwuchs bei den Lamas: Der Tiergartenchef Mathias Bussenius vom Tiergarten Halberstadt (Harzkreis) läuft mit dem kleinen Lama «Söckchen» durch's Gehege. © dpa
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Mit sichtbarer Mutterliebe liebkost die Malaienbärin Tina ihr Junges, die kleine Malaienbärin Lailani, im Tierpark in Berlin Friedrichsfelde. © dpa
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Mit seiner Mutter Tina balgt der kleine Malaienbär Lailani im Tierpark in Berlin Friedrichsfelde. © dpa
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Ein Marabu-Baby im Tierpark Hagenbeck in Hamburg. Die aus Afrika stammenden, aasfressenden Tiere gehören zu der Familie der Störche und haben eine Flügelspannweite von bis zu drei Metern. © dpa
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Ein Marabu (Leptoptilos crumeniferus) spielt im Tierpark Hagenbeck in Hamburg mit einem Bambuszweig. © dpa
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Dieser junge südamerikanische Mirikina, auch Nachtaffe genannt, hält sich im Berliner Zoo an seiner Mama fest. © dpa

Das verführt laut WWF vor allem die arme Landbevölkerung in den Tigerländern zur Wilderei. Dabei ist die Jagd auf Tiger in allen 13 Verbreitungsstaaten verboten. Nach Angaben des WWF gibt es heute nur noch rund 3200 Tiger in der Wildnis. Deshalb widmet die Umweltstiftung in diesem Jahr dem Erhalt des Tigers besondere Aufmerksamkeit und hat eine weltweite Kampagne gestartet. Ziel ist es, die Zahl der wildlebenden Tiger in den 13 wichtigsten Lebensräumen bis 2022 zu verdoppeln.

dpa

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