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Omikron-Verdachtsfall bestätigt: Klose nennt Details zu neuer Corona-Variante in Hessen

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Die Corona-Variante Omikron ist auch in Hessen angekommen. Über den Flughafen Frankfurt reist eine Person ein, die später Symptome entwickelt.

Update vom Sonntag, 28.11.2021, 13.53 Uhr: Jetzt ist es amtlich. Die neue Corona-Variante Omikron hat Hessen erreicht. Wie Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) am Sonntag auf Twitter mitteilte, wurde sie bei einem Reiserückkehrer aus Südafrika nachgewiesen. „Die Sequenzierung hat das Ergebnis bestätigt“, twitterte Klose. Die infizierte Person kommt aus dem Rhein-Main-Gebiet. Das Gesundheitsamt Frankfurt stehe im direkten Kontakt zu der sich in Isolierung befindenden Person*, heißt es von der Stadt Frankfurt.

Flughafen Frankfurt: Omikron-Verdachtsfall stammt aus Rhein-Main-Gebiet

Update vom Sonntag, 28.11.2021, 12.56 Uhr: Bei dem Verdachtsfall der neu entdeckten Coronavirus-Variante Omikron in Hessen handelt es sich laut dem hessischen Sozialministerium um eine Person aus dem Rhein-Main-Gebiet. Zuvor hatte der Hessische Rundfunk darüber berichtet. Am Samstag (27.11.2021) hatte die Behörde mitgeteilt, die Virologin Sandra Ciesek habe in dem Fall des Reiserückkehrers aus Südafrika mehrere typische Merkmale der Virusvariante ermittelt.

Die Person war nach Angaben des Ministeriums schon am vergangenen Sonntag (21.112021) aus Südafrika am Flughafen Frankfurt angekommen. Zu diesem Zeitpunkt sei Südafrika weder als Hochrisiko- noch als Virusvariantengebiet eingestuft gewesen. Sie war den Angaben zufolge vollständig geimpft, entwickelte dann im Laufe der Woche Symptome und ließ sich testen. Die Resultate der vollständigen Sequenzierung werden laut Ministerium für Montag (29.11.2021) erwartet.

Wegen der Corona-Variante Omikron wird der Flugverkehr mit Südafrika eingeschränkt – betroffen ist auch der Flughafen Frankfurt.

Flughafen Frankfurt: Person mit Omikron-Verdacht war vollständig geimpft

Update vom Samstag, 27.11.2021, 15.43 Uhr: Die über den Frankfurter Flughafen eingereiste Person mit dem Verdacht einer Infektion mit der neuen Omikron-Variante des Coronavirus war vollständig geimpft. Sie sei am 21. November aus Südafrika über den Frankfurter Airport ins Land gekommen, teilte das hessische Sozialministerium am Samstag in Wiesbaden mit. Im Laufe der Woche habe die Person Symptome entwickelt und sich daraufhin testen lassen.

Anschließend sei sie häuslich isoliert worden. Mit dem Ergebnis der vollständigen Sequenzierung sei in den nächsten Tagen zu rechnen. Zum Zeitpunkt der Ankunft sei Südafrika weder als Hochrisiko- noch als Virusvariantengebiet eingestuft gewesen.

Der Reiserückkehrer, der vermutlich die Omikron-Variante des Coronavirus hat, war am Flughafen Frankfurt gelandet.

Corona-Variante: Omikron ist „mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit bereits in Deutschland“

Erstmeldung vom Samstag, 27.11.2021: Wiesbaden – Die Corona*-Variante Omikron (B.1.1.529) ist „mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit bereits in Deutschland“. Das teilt am Samstagvormittag (27.11.2021, 09.42 Uhr) der hessische Sozialminister Kai Klose via Twitter mit.

„Bei einem Reiserückkehrer aus Südafrika wurden gestern Nacht mehrere für Omicron typische Mutationen gefunden. Es besteht also ein hochgradiger Verdacht, die Person wurde häuslich isoliert. Die vollständige Sequenzierung steht zum aktuellen Zeitpunkt noch aus“, schreibt Klose. Wie sein Ministerium auf Nachfrage bestätigte, war der Reiserückkehrer am Flughafen Frankfurt gelandet.

Klose verbindet diese Informationen auf Twitter mit einem Appell: „Bitte schützen Sie sich und Ihre Mitmenschen. Wenn Sie in der letzten Woche aus dem südlichen Afrika zurückgekehrt sind, schränken Sie Ihre Kontakte ein und lassen sich testen!“

Bei einem Reiserückkehrer aus Südafrika nach Deutschland wurden mehrere für die Corona-Variante Omikron typische Mutationen gefunden. Der Flugverkehr wird eingeschränkt.

Corona-Variante Omikron „besorgniserregend“: Bundesregierung reagiert

Die Entdeckung der Coronavirus-Variante Omikron wurde am Donnerstag (25.11.2021) in Südafrika bekannt gegeben*. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stufte B.1.1.529 am Freitag (26.11.2021) als „besorgniserregend“ ein. Nach Angaben südafrikanischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler könnte die Variante wegen der ungewöhnlich vielen Mutationen noch ansteckender als die derzeit grassierende Delta*-Variante sein und die Corona-Impfstoffe* weniger wirksam machen.

Viele Länder reagierten mit Beschränkungen im Flugverkehr. Wegen der Variante erklärt die Bundesregierung Südafrika, Namibia, Simbabwe, Botsuana, Mosambik, Eswatini, Malawi und Lesotho ab Sonntag, 0 Uhr, zu Virusvariantengebieten, wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Freitagabend mitteilte. (kke) *fr.de und fnp.de sind ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Boris Roessler/dpa

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