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Lieferengpässe zu Weihnachten: Diese Geschenke besser nicht kaufen

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Weihnachtsgeschenke sollten schon jetzt geordert werden. Einige Artikel sind bereits knapp oder könnten nicht rechtzeitig ankommen.

Deutschland – Mit dem Beginn vom November beginnt für viele Personen die Vorweihnachtszeit. Wer sicher gehen will, dass die Geschenke am Heiligabend unter dem Weihnachtsbaum liegen, der sollte mit seinen Besorgungen schon möglichst früh starten. RUHR24* kennt die Details.

FeiertagWeihnachten
Datum24. bis 26. Dezember
FeierGeburt Jesu Christi

Geschenke für Weihnachten 2021: Smartphones sind Mangelware zu den Feiertagen

Auch wenn es an Weihnachten hauptsächlich um das Beisammensein geht, dürfen oftmals kleine Aufmerksamkeiten für die Lieben nicht fehlen. Wenn man als Kunde allerdings zu lange wartet, könnte es Enttäuschungen geben. „Stockende Lieferketten aus Asien“ seien nach Informationen der Tagesschau ein wichtiger Faktor dabei. Dadurch würden einzelne Teile für die finale Montage fehlen (weitere Service-News* bei RUHR24).

Besonders betroffen seien dabei Elektronikartikel, wie Smartphones, erklärt Klaus Wohlrabe vom ifo-Institut gegenüber der ARD. Grund dafür seien die Computer-Chips, die aktuell knapp sind. „Wenn das Geschenk auch noch elektronische Bauteile enthält, dann sollte man lieber rasch zugreifen, damit es an Weihnachten keine böse Überraschung gibt“, so der Mitarbeiter vom ifo-Insititut.

Neben Elektronik-Ware trifft die Knappheit aber auch Spielzeug. Denn zu den mangelnden Bauteilen kommt eine höhere Nachfrage, auch begünstigt durch die Corona-Pandemie*. „Insbesondere bei Spielwaren, die einen Beschäftigungscharakter haben“, zitiert der MDR den Geschäftsführer vom Deutschen Verband der Spielwarenindustrie, Ulrich Brobeil. Die Artikel für Jung und Alt hätten Familien in Zeiten des Coronavirus geholfen.

Weihnachtsgeschenke 2021: Holz-Produkte und Fahrräder könnten noch teurer werden

Auch bei Spielzeug aus Holz sieht die Lage alles andere als entspannt aus. Laut dem NDR sei die Nachfrage nach dem Material zu groß. Das habe auch Auswirkungen auf andere Bereiche, wie beispielsweise Möbelgeschäfte und Baumärkte.

Besonders überraschend: auch Fahrräder zählen aktuell zu den knappen Produkten. Wer zu Weihnachten 2021 ein Rad verschenken möchte, sollte sich daher möglichst sofort das gewünschte Exemplar sichern. Laut einer Befragung des ifo-Institutes hätten in diesem Jahr 100 Prozent der befragten Fahrradhändler nicht genug Lagerbestände, schreibt die Tagesschau.

Fahrräder könnten zu Weihnachten 2021 teuer sein.

Und es soll bis Ende 2021 keine Besserung in Sicht sein. Nach Schätzungen von Ulrich Brobeil sei ein Ende der Lieferengpässe erst in einigen Monaten absehbar. „Wir gehen davon aus, dass sich das Mitte nächsten Jahres wieder normalisiert.“ Auch die Verbraucherzentrale rät daher, beim Einkauf von Weihnachtsgeschenken* nicht zu zögern.

Weihnachtsgeschenke selbst machen – dem Kaufrausch nachhaltig entfliehen

Die steigende Nachfrage und die Knappheit der Güter haben noch eine weitere Folge: höhere Preise. Wer noch länger wartet, riskiert dadurch, mehr Geld für die gewünschten Artikel zahlen zu müssen. „Wenn es das jetzt gibt, sollte man es auch jetzt kaufen“, macht Iwona Husemann von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen gegenüber der Tagesschau deutlich.

Aber Achtung: Die Verbraucherzentrale warnt vor hektischen Panikkäufen. Wichtig bei der Auswahl der Weihnachtsgeschenke bei Amazon oder in den Läden* sei daher, wegen der Preise genau hinzuschauen. „Der Preisvergleich ist wichtiger denn je, sowohl online als auch im Laden. Oft sind die Preise im Laden gar nicht so hoch wie gedacht, weil die Einzelhändler ihre Marge schon früh fest einkalkuliert haben“, mahnt Iwona Husemann.

Wer sich dem Kaufrausch zu Weihnachten 2021 entziehen möchte, kann auch auf eigens kreierte Geschenke setzen. Das können beispielsweise selbstgemachte Leckereien oder kreative Gutscheine sein. Auch Artikel, wie selbstgemachte und dekorierte Kerzen bieten sich an. *RUHR24 ist Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

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