Speiseöl-Mangel

Sonnenblumenöl: Die besten Alternativen – welches Speiseöl sich wozu eignet

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Sonnenblumen- und Rapsöl sind beim Einkaufen nur noch schwer zu finden und meist sehr teuer. Aber es gibt gute Alternativen, die jedoch nicht für alles gleich einsetzbar sind.

Der Blick geht ins Leere - im wahrsten Sinne, wenn man vor den Speiseöl-Regalen im Supermarkt steht. Fast überall in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz dasselbe Bild: Sonnenblumenöl wird rar und wenn es vorhanden ist, kostet es meist viel Geld. Die Gründe: Die Corona-Pandemie, der Ukraine-Krieg und das Hamstern. Sonnenblumenöl ist zum Luxusgut geworden. Aber: Es gibt gute Alternativen!

BundeslandBaden-Württemberg
LandeshauptstadtStuttgart
MinisterpräsidentWinfried Kretschmann
Bevölkerung11,07 Millionen (2019)

Alternative zum Sonnenblumenöl: Nicht jedes Speiseöl ist für alles geeignet

Als Alternativen zum Sonnenblumenöl gilt vor allem Rapsöl, wie Merkur.de berichtet. Man braucht auch nicht immer Öl zum Kochen, wie sich zeigt. Es ist wesentlich zudem gesünder, enthält weniger gesättigte Fettsäure, hat viele ein- und mehrfach ungesättigten Fettsäuren und auch Omega-3-Fettsäuren. Aber: Auch Rapsöl ist aufgrund des Krieges und der fehlenden Importe schwerer zu bekommen, obwohl es sogar zu den beliebtesten Speiseölen in Deutschland zählt.

Wer eine Alternative als Speiseöl, dem sogar ein Lied gewidmet wurde, sucht, muss vor allem auf den Einsatz achten. Meint: Nicht jedes Öl ist zum Braten geeignet, manche machen sich im Salatdressing weniger gut, andere sind beim Backen nicht gerne gesehen. Ein großer Vorteil, den Sonnenblumenöl hat, ist der neutrale Geschmack. Die Frage lautet deshalb: Welches Öl ist wofür geeignet?

Braten, Backen, Dressing: Das sind die Alternativen zum Sonnenblumenöl

In der kalten Küche, also vor allem für Salatdressings, eignen sich vor allem kaltgepresste, native Öle, wie Walnussöl, Leinöl, Kürbiskernöl oder natives Olivenöl, schreibt RP Online. Aber Achtung, denn gerade im Dressing sticht der Öl-Geschmack hier und da durch, was aber auch von Vorteil sein kann, laut stern.de. Ausprobieren lohnt und vielleicht entdeckt man ja ein neues „Lieblingsdressing“.

Zum Braten hingegen sind hitzebeständige Öle sinnvoll. Neben Sonnenblumen- und Rapsöl zählen auch Sesamöl, Kokosöl und Erdnussöl dazu. Auch das Olivenöl kann gut genutzt werden. Auf koch-mit.de finden sich noch Alternativen zum ölfreien Braten: Butterschmalz und Ghee. Wem das Speiseöl zum Backen fehlt, kann auf Butter oder Margarine zurückgreifen, auch wenn davon etwas mehr als vom Öl nötig ist.

Alternativen zum Sonnenblumenöl: Neue Rezepte entdecken und Ärger vermeiden

Die Engpässe an Speiseölen werden noch eine Weile andauern. Deshalb ist es vielleicht an der Zeit, Neues auszuprobieren. So findet vielleicht auch das ein oder andere einem noch unbekannte Rezept den Weg in die heimische Küche. Alternativen zu Sonnenblumen- und Rapsöl gibt es viele und so entfällt vielleicht auch der Frust beim Einkauf, wenn man auf die Wucherpreise für Speiseöl schaut.

Außerdem erspart man sich damit Szenen, wie die, die es zuletzt in Baden-Württemberg gab. Dort musste eine Supermarkt-Mitarbeiterin Hamsterer sogar mit einem Nudelholz vertreiben. Bevor es soweit kommt, sollte man vielleicht doch lieber zu „unbekannteren“ Alternativen greifen. (tobi)

Rubriklistenbild: © Sven Hoppe / dpa

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