Nicht direkt in den Luftzug legen

Bei Hitze: Klimaanlage einfach selber bauen – so geht‘s

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Wenn sich bei hohen Temperaturen die Hitze in der Wohnung breitmacht: Diese Tipps sorgen schnell für ein bisschen Abkühlung.

Die Temperaturen steigen im Sommer in Deutschland gerne auch mal auf über 30 Grad in der Sonne. In der Wohnung kann die Hitze dann ganz schnell zum großen Problem werden. In Räumen, die nicht klimatisiert sind, staut sich rasch die Wärme. Da hilft oft auch nächtliches Lüften und frühzeitiges Fensterschließen nichts mehr. Der Ventilator kommt an seine Grenzen – jetzt muss eine Klimaanlage her. Doch es braucht nicht gleich ein teures Gerät aus dem Laden. Mit ein paar Tipps kann man sich eine Klimaanlage ganz einfach selbst bauen.

Neben der Klimaanlage zum Selberbauen gibt es natürlich noch ein paar andere Möglichkeiten, um die Hitze im Sommer aus der eigenen Wohnung fernzuhalten, wie bei echo24.de bereits berichtet wurde.

Klimaanlage selber bauen: Variante Nummer eins für heiße Sommertage

Doch wie baue ich mir denn jetzt bei der Mega-Hitze eine Klimaanlage selbst? Zahlreiche Do-it-yourself-Portale haben sich in der Vergangenheit dem Sommer-Problem angenommen. Die Lösung ist einfach – und jeder hat die wichtigsten Gegenstände für die ganz eigene Klimaanlage schon Zuhause.

Bei der Klimaanlage zum Selberbauen geht es um den Effekt des Verdunstens. Wenn Wasser verdunstet, entsteht Kälte. Diese Kälte muss dann nur noch im Raum verteilt werden. Diese Gegenstände werden für die selbst gebaute Klimaanlage benötigt: Handtuch, Eimer, Kleiderbügel, Wäscheleine oder ein Stuhl – und ein Ventilator.

Bei Hitze: Schritt für Schritt zur selbstgebauten Klimaanlage

Für die selbstgebaute Klimaanlage und etwas mehr Abkühlung in der eigenen Wohnung bei Hitze im Sommer, werden nur vier einfache Schritte benötigt:

  • 1. Im ersten Schritt wird ein Handtuch mit kaltem Wasser nass gemacht.
  • 2. Das nasse Handtuch im gewünschten Raum aufhängen. Dafür kommt der Kleiderbügel, die Wäscheleine oder der Stuhl zum Einsatz.
  • 3. Das Handtuch sollte im besten Fall dabei mit dem unteren Rand in einen Eimer mit kaltem Wasser hängen. Vorteil: Das Tuch saugt sich weiter voll. Dazu können noch Eiswürfel den Abkühlungseffekt verstärken.
  • 4. Der Ventilator wird hinter das feucht-nasse Handtuch platziert. Er muss dabei direkt auf das Tuch ausgerichtet sein, damit die selbst gebaute Klimaanlage den besten Effekt erzielen kann. Einschalten. Fertig.

Steht der Aufbau, verdunstet das Wasser, der Ventilator verteilt die kühle Luft im Raum und sorgt damit als selbstgebaute Klimaanlage für niedrigere Temperaturen in heißen Sommermonaten.

Klimaanlage selber bauen: Variante Nummer zwei für heiße Sommertage

Neben der Klimaanlagen-Variante mit dem Handtuch nennt das Portal selbermachen.de eine weitere Möglichkeit, sich an heißen Hitze-Tagen eine Abkühlung in der Wohnung zu verschaffen. Es ist sozusagen die Tisch-Version der Klimaanlage Marke Eigenbau.

Laut Artikel wird ein Tischventilator benötigt, zwei kleine PET-Plastikflaschen, Draht oder Kabelbinder und Eiswürfel (Crushed Ice ist auch möglich).

Bei Hitze: Die Schritte bis zur zweiten selbstgebauten Klimaanlage

Die zweite Variante einer selbstgebauten Klimaanlage nimmt laut selbermachen.de auch nur vier Schritte in Anspruch:

  • 1. Die Flaschen müssen rund einen Zentimeter über dem Boden rundherum eingeschnitten werden. Der Boden sollte dabei „noch an einen etwa drei Zentimeter breiten Streifen mit der Flasche verbunden“ sein. (Hier wird später das Eis eingefüllt)
  • 2. Die Flaschen mit einem Draht oder den Kabelbindern am Gitter des Ventilators befestigen. Die Flaschenböden müssen nach oben zeigen.
  • 3. Jetzt das Eis einfüllen und danach die Böden nach unten klappen. (Mit etwas Klebeband können die Flaschenböden zusätzlich an der Flasche fixiert werden.)
  • 4. Ventilator einschalten. Fertig. Laut Artikel kann man, sobald das Eis getaut ist, einfach das Wasser abgießen und neues Eis nachfüllen.

Für beide Varianten der selbstgebauten Klimaanlagen ist es für den Aufbau im Schlafzimmer ratsam, sich dabei nicht direkt in die Zuluft zu legen. Außerdem muss unbedingt am Morgen gelüftet werden, um einer möglichen Bildung von Schimmel durch Feuchtigkeit vorzubeugen.

Rubriklistenbild: © dpa/Blend Images/BUILT Images

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