Nachfolge im Getränke-Imperium

Nach dem Tod von Mateschitz: Mintzlaff von RB Leipzig wird Red-Bull-Chef

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RB Leipzig-Chef Mintzlaff soll Geschäftsführer bei Red Bull werden. (Archivbild)
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Vor mehr als einer Woche starb Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz. Laut einem Bericht soll nun RB Leipzig-Chef Mintzlaff Geschäftsführer bei Red Bull werden.

Leipzig – Nach dem Tod des Red-Bull-Gründers Dietrich Mateschitz soll Oliver Mintzlaff, Geschäftsführer von RB Leipzig, in dem Getränke-Imperium aufsteigen. Nach Informationen der Bild-Zeitung soll er einer von drei neuen Geschäftsführern bei Red Bull werden und für „Corporate Projetcs und Investments“ zuständig sein.

Red Bull: Mintzlaff soll den Posten auf Wunsch von Mateschitz erhalten haben

Mintzlaff wird damit die Sportaktivitäten des Unternehmens mit Investments unter anderem im Fußball, im Eishockey, in der Formel 1 und beim Segeln ebenso wie den TV-Sender Servus-TV verantworten. Laut Bild soll er den Posten auf Wunsch von Mateschitz erhalten haben. Die Mitarbeiter seien der Zeitung zufolge heute Morgen informiert worden.

Nach dpa-Informationen wird Mintzlaff schon zum 15. November zu Red Bull wechseln. Einen direkten Nachfolger für den früheren Leichtathleten gibt es bei RB Leipzig nicht, der Pokalsieger möchte zunächst mit den bisherigen Strukturen weiterarbeiten.

Getränke-Milliardär Mateschitz starb vor etwas mehr als einer Woche

Der österreichische Getränke-Milliardär Mateschitz war vor etwas mehr als einer Woche im Alter von 78 Jahren gestorben. Zu seinem Sport-Imperium gehören neben RB Leipzig und RB Salzburg unter anderem auch der Eishockey-Club Red Bull München sowie die Formel-1-Teams Red Bull und Alpha Tauri. Mateschitz war nicht der alleinige Besitzer von Red Bull, die Mehrheit der Anteile gehören einer Familie in Thailand. (lma/dpa)

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