Clevere Goldsucher: Die besten Wege in den Goldhandel zu investieren

Für das glänzende Edelmetall ist das vergangene Jahr erfolgreich zu Ende gegangen. 2019 ging als das stärkste Jahr im Handel ein seit 2010. Eine Entwicklung, die Hoffnung macht und für 2020 viel Gutes in Aussicht stellt. Aber kann der lukrative Anstieg halten, was er aktuell verspricht?

Mit aktuellen 1.396,93 Euro pro Feinunze Gold präsentiert sich das glänzende Edelmetall von seiner besten Seite im Januar. In diesen Sphären hat sich der Goldpreis selten aufgehalten und verleitet zu neuen Investitionen. Ein rasanter Aufstieg, der für das Begehren und Absichern der Anleger spricht. Wo sich Investoren in Sachen Immobilien oder Aktienanlage derzeit fürchten und auf Nummer sicher gehen, ist der Ankauf des handfesten Metalls eine sichere Bank.

Zahlreiche Experten sehen den Boom auf dem Goldmarkt als Zeichen der wirtschaftlichen Krise und der schwächelnden Finanzmärkte. Im Handel mit Gold schwingt indes selbst in stark unbeständigen Zeiten ein großes Sicherheitsgefühl mit, von dem sich viele Anleger mitreißen lassen. Die Expansionen der großen Banken sorgen für Unsicherheit, weshalb viele Anleger ihre Konzentration und den Fokus auf Gold richten.

Gold ist alles, was zählt

Mit Blick auf die internationale Entwicklung der Banken ist besonders Dollar ein wichtiges Kriterium. Viele Banken wollen sich von der Abhängigkeit der amerikanischen Währung lösen und sehen in ihren Goldbeständen die optimale Alternative. Durch den verstärkten Ankauf schießen die Aktien entsprechend in die Höhe. In den kommenden Monaten könnten noch weitere politische Faktoren positiven Einfluss auf den Anstieg nehmen. An erster Stelle steht dabei der drohende Brexit. Der anhaltende Konflikt zwischen Europa und dem austretenden Land feuert die Differenzen auf dem Handelsparkett erheblich an.

Auch der jüngst entfachte Streit zwischen den Vereinigten Staaten und dem Nahen Osten spielt dem Goldpreis in die Hände. Nach dem Angriff auf die den amerikanischen Militärstützpunkt im Irak kam Bewegung in den internationalen Goldhandel. Der Preis erhielt einen unerwarteten Boost und schoss auf Rekordzahlen hoch: Mit 1.4443,07 Euro pro Feinunze konnte das Gold einen Rekordpreis aufweisen. Eine Hausnummer, die es in der Zukunft öfters geben könnte.

Was 2020 bringen könnte

Sollten sich die politischen Umstände auf internationalem Gebiet nicht beruhigen, die Zinsen der Banken dem Abwärtstrend folgen und das Sicherheitsdenken der Anleger steigen, ist ein raketenhafter Aufstieg des Kurses nicht auszuschließen. Die Investitionen in Goldminen und den Handel mit dem glänzenden Metall versprechen goldene Zeiten. Doch vom Schein sollte sich niemand blenden lassen. Ein unerwarteter Wandel des Marktes ist zu jeder Zeit möglich und kann die prognostizierten Richtungen innerhalb weniger Tag neu ausrichten.

Was wäre eine gute Form der Investition, um in Gold zu investieren aber dennoch das Risiko auf einem geringen Level zu halten? Die klassischen Ankäufe von Goldmünzen, wie dem Krügerrand, gehören zu den sichersten Varianten der Anlage. Käufer finden sich in diesem Fall immer, wenn die Vorräte aufgrund von Geldnöten abgestoßen werden wollen. Allerdings erzielen die Münzen keine hohen Renditen und verursachen aufgrund der Lagerung in Tresoren oder Schließfächern Nebenkosten. Um Nebenkosten gering zu halten, ist die Investition in Aktien von Goldminen eine willkommene Option. Hohe Gewinne sind keine Seltenheit, aber setzen ein gewisses Know-how auf dem Markt voraus. Für Laien eine eher ungünstige Variante.

Aktien, die Anleger im Blick haben sollten, gibt es aktuell zwei Stück, die einen Blick wert sind. Die Royal Gold-Aktie kann mit einem Umsatzwachstum von 25 % in den vergangenen 10 Jahren punkten und überzeugt mit jährlicher Erhöhung der Dividende. Die Kirkland Lake Gold-Aktie dagegen ist erst seit 2016 am Markt aber umfasst einige lukrative Goldminen, die für einen profitablen Gewinn stehen. An Investitionsmöglichkeiten besteht somit kein Mangel. Der Reiz an der modernen Goldsuche ist für 2020 geweckt.

Bild Pixabay.com
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© Schwäbische Post 20.02.2020 14:57
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