Was es mit Hinblick auf den gesetzlichen Mindestlohn 2020 zu beachten gilt

Der Mindestlohn regelt innerhalb Deutschlands nun bereits seit dem Jahre 2015, wie viel ein Arbeitnehmer von seinem Arbeitgeber mindestens für seine ausgeführte Arbeit pro Stunde erhalten muss. Die damals langerwartete Neuerung sorgte innerhalb vieler Branchen für Erleichterung, da einige Berufsgruppen sich konsequent mit Lohn-Dumping oder sehr fragwürdigen Zahlungsvereinbarungen herumschlagen mussten. Dank des Gesetzes wurde diesem Verhalten auf Seiten des Arbeitgebers effektiv und konsequent ein Riegel vorgeschoben.

Zwar muss man sagen, dass der ausnahmslose Mindestlohn erst im Jahr 2018 in Kraft getreten ist, dennoch ist eine Gesamtverbesserung der Gemütslage schon seit längerer Zeit ersichtlich. Im Jahr 2020 werden sich mit Hinblick auf den in Deutschland geltenden Mindestlohn wiedermal einige Änderungen ergeben. Wie diese aussehen und was es Wissenswertes dazu zu sagen gibt, erfahren Sie in unserem Bericht.

Für wen gilt der gesetzliche Mindestlohn überhaupt?

Jeder Arbeitnehmer, der mindestens das 18. Lebensjahr erreicht hat, kann in Deutschland den gesetzlichen Mindestlohn erhalten. Viele Personen glauben, dass sich die Grundsituation bei Rentnern, volljährigen Schulabsolventen oder Studierenden anders gestalten würde, doch auch dieser Personenkreis kann die Vorzüge des Mindestlohns in Anspruch nehmen. Ausländische Arbeitnehmer, saisonale Arbeitskräfte und Mini-Jobber werden ebenfalls berücksichtigt.

Wer ist für die Festlegung des Mindestlohns zuständig?

Alle zwei Jahre kommt eine aus 9 Personen bestehende Kommission zusammen, um mit Hinblick auf den Mindestlohn einen neuen Vorschlag auszuarbeiten. Innerhalb dieses Treffens werden dann die prozentualen Anstiege festgelegt, sodass sich daraus am Ende der neue Mindestlohn ergibt. Im Jahr 2018 beispielsweise wurden als Grundlage dieser Berechnungen um die 700 Tarifverträge hinzugezogen. Dies führte dazu, dass man sich darauf einigte, den Mindestlohnt auf durchschnittlich 4,8 Prozent anzuheben.

Wie gestaltet sich die Situation im Jahr 2020

Die wirtschaftliche Lage in Deutschland lässt bereits erahnen, dass einer weiteren Anhebung des gesetzlichen Mindestlohns nichts im Wege stehen wird. So kommt es also dazu, dass sich ab dem Jahr 2020 ein weiterer Anstieg des gesetzlichen Mindeststundensatzes von 16 Cent ergeben wird. Unterm Strich bedeutet dies, dass sich der Mindestlohn ab 01.01.2020 auf 9,35€ beläuft.

Ein Einbruch der wirtschaftlichen Situation lässt sich in der näheren Zukunft nicht erkennen, sodass man in punkto Mindestlohn dementsprechend auch nicht davon ausgehen muss, dass der neufestgelegte Betrag bis in alle Ewigkeiten in Stein gemeißelt ist. Da auch von vielen Politikern bereits die Forderung nach einem Mindeststundensatz von 12 Euro laut wird, ist es somit höchstwahrscheinlich nur eine Frage der Zeit, bis die nächste Anhebung bekanntgegeben wird.

Was sollte man unbedingt auf Seiten der Arbeitgeber beachten?

Änderungen haben immer zur Folge, dass man sich als Arbeitgeber möglichst schnell und gut auf die neuen vorherrschenden Bedingungen einstellen muss. Auch wenn es sich im ersten Augenblick nur um einen vermeintlich geringen Mindestlohn-Anstieg von 16 Cent handelt, so kann die Anhebung auf alle zu zahlenden Löhne für einen Betrieb durchaus zu einer kostenintensiven Hürde werden. Hier gilt es, sich rechtzeitig mit der gesetzlichen Neuerung auseinanderzusetzen und ggf. Dinge anzupassen.

So bietet es sich beispielsweise an, andere betriebliche Inhalte weiter zu optimieren, um dadurch Ersparungen erzielen zu können. Eine intuitive Lohnsoftware schafft es beispielsweise, dass man den bald anstehenden Mindestlohnänderungen gut gewappnet entgegentreten kann, zeitgleich wird aber auch das gesamte Zeitmanagement spürbar von einer derartigen Anschaffung profitieren. Die übersichtliche und selbsterklärende Steuerung des Lohnprogramms gewährleistet, dass keine zeitraubenden und intensiven Einarbeitungsphasen eingeplant werden müssen.

Mittels einer Test-Version kann man die smarte und hilfreiche Software sogar vorab auf der Website ausprobieren. Auf diese Art und Weise kann man sich zunächst von der „A bis Z Abrechnungs-Automatisierung“ überzeugen, bevor man sie als festen Software-Bestandteil in das eigene Unternehmen integriert. Dem User wird es somit in jeglicher Hinsicht sehr komfortabel gemacht.

© Schwäbische Post 24.10.2019 11:25
4650 Leser
Ist dieser Artikel lesenswert?
Kommentar schreiben
Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare geschrieben.

Anmeldung zum E-Mail-Newsletter aus der Redaktion

Die wichtigsten und interessantesten Meldungen des aktuellen Tages aus der Redaktion direkt in Ihr E-Mail-Postfach – täglich und kostenlos jeden Abend.

Jetzt kostenlos anmelden

Aktuelle Meldungen direkt auf Ihr Handy