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Wie die Rekordhitze die Ernte bedroht

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  • Foto: Flickr, jimpg2_2015

Der Rekordsommer 2018 machte der Landwirtschaft mit langanhaltenden Hitze- und Dürreperioden schwer zu schaffen. Auch in diesem Jahr wurden bereits einige Hitzerekorde gebrochen. Hinzu kommen immer wieder heftige Stürme, die die Felder unter Wasser setzen. Die Landwirte müssen sich den erschwerten Bedingungen anpassen und sinnvoll in die Zukunft investieren.

Wetterextreme bedingen schlechte Ernten
Schlechte Ernten, fallende Preise, problematisches Konsumverhalten – die Herausforderungen für Landwirte werden mit jedem Jahr größer. Insbesondere Extremwetterlagen wie die teils sehr langen Trockenphasen der letzten Jahre oder Unwetter mit Hagel und Starkregen setzen der Landwirtschaft zu. Die Ernteerträge sinken, der Druck seitens des Marktes steigt. Die Folge: Viele Betriebe und vor allem Kleinbauern sehen sich auch im Ostalbkreis nicht mehr in der Lage, wirtschaftlich zu arbeiten.

Landwirte sind in sehr hohem Maße abhängig von den Witterungsbedingungen. Im Frühjahr, wenn das Getreide den größten Wasserbedarf hat, können extreme Hitze und Trockenheit dazu führen, dass die Pflanzen langsamer wachsen oder im schlimmsten Fall absterben. Starkregen hingegen ertränkt die Pflanzen, da die Böden große Niederschlagsmengen innerhalb so kurzer Zeit nicht aufnehmen können. Durch große Hagelkörner erleiden die Pflanzen Blattverlust und die Körner werden aus den Getreideähren geschlagen.

Zu Ertrags- und Qualitätseinbußen kann es auch aufgrund von wechselnden Wetterlagen während der Erntezeit kommen: Drohen Niederschläge, bleiben oft nur wenige Tage, um das Getreide noch bei optimaler Qualität zu ernten. Ist der Feuchtegehalt des Getreides bei der Ernte zu hoch, stellt dies den Mähdrescher vor eine große Herausforderung. Häufig ist dann zudem eine Nachtrocknung des Getreides notwendig, was den Ernteaufwand zusätzlich erhöht.

In hochwertige Erntemaschinen investieren
Um den Problemen Herr zu werden und trotz erschwerter Bedingungen konkurrenzfähig zu bleiben, ist der Einsatz moderner Technik unabdingbar. Landwirte sollten dabei vor allem nachhaltig denken und dementsprechend sinnvoll investieren. Nur so lassen sich zwei wichtige Ziele erreichen, die im Eigeninteresse der Agrarwirtschaft liegen: optimale Erträge zu erzielen und das Vertrauen der Verbraucher zu gewinnen. Da aktuell bei immer mehr Konsumenten ein Umdenken einsetzt und Nachhaltigkeit in der Klimadebatte ein großes Thema ist, sind hier entscheidende Potenziale vorhanden, Glaubwürdigkeit zu vermitteln und Zukunftsbewusstsein zu beweisen.

Dazu braucht es Know-how und Erfahrung, aber auch zuverlässige Maschinen. Leistungsstarke und effiziente Erntehelfer, die dem neuesten Stand der Technik entsprechen und dabei auch unter ökologischen Gesichtspunkten Vorteile bieten, können Landwirte dabei unterstützen, die beschriebenen Herausforderungen zu meistern. So überzeugt die zweite Generation des LEXION Mähdreschers des Herstellers CLAAS mit einem intelligenten Gesamtkonzept: Nützliche Fahrerassistenzsysteme und Datenmanagement per App gehören ebenso dazu wie kräftige Motoren mit geringem Kraftstoffverbrauch. Zudem erreichen die Maschinen dank modernster Dreschtechnologie einen optimalen Durchsatz und beste Druschqualität. Das sichert eine optimale Bewirtschaftung auch in schlechten Erntejahren.

Staatliche Förderung beantragen
Hochwertige Landwirtschaftsmaschinen sind sinnvolle Investitionen in die Zukunft, kosten aber auch eine Menge Geld. Vor allem kleinere Landwirtschaftsbetriebe scheuen deshalb vor solchen Anschaffungen zurück. Doch dem lässt sich abhelfen: Eine staatliche Förderung kann klammen Agrarunternehmern bei Modernisierungsmaßnahmen unter die Arme greifen. Antragsberechtigt sind ausdrücklich Kleinunternehmen und Betriebszusammenschlüsse. Entsprechende Informationen sind in der Förderdatenbank des BMWi oder im Förderwegweiser des MLR zu finden.

Bildrechte: Flickr 109_2008jimpg2_2015, CC BY-SA 2.0, Bestimmte Rechte vorbehalten

© Schwäbische Post 02.08.2019 09:20
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