C.F. Maier: Teile gehen in die Sanierung

Verfahren Betroffen von der Restrukturierung ist auch das Leichtgusswerk in Königsbronn mit 47 Mitarbeitern.

Königsbronn. Die seit Jahren defizitäre Guss-Sparte der C.F. Maier-Firmengruppe an den Standorten Königsbronn und Nersingen/Straß startet ein Sanierungsverfahren. Ziel sei, die Sparte der Firmengruppe mit rund 120 Mitarbeitern auf eigene Beine zu stellen, um einen Restrukturierungsplan oder einen Verkauf zu ermöglichen. Der davon unabhängige Bereich der Kunststoffverarbeitung mit weltweit mehr als 850 Mitarbeitern sei davon nicht betroffen und behaupte sich gut, so die Sanierer.

Die drei Gesellschaften der Guss-Sparte – die C.F. Maier Giesserei Scheeff GmbH & Co KG und die C.F. Maier Metallbearbeitung GmbH & Co KG, beide aus Nersingen/Straß (72 Mitarbeiter), und die C.F. Maier Leichtgusswerk GmbH & Co KG aus Königsbronn (47 Mitarbeiter) – haben beim Amtsgericht Aalen Anträge auf ein Eigenverwaltungsverfahren gestellt. Unterstützt werden die Unternehmen von der Restrukturierungsgesellschaft Pluta. Marcus Katholing von der Pluta Management GmbH wird Sanierungsgeschäftsführer (CRO) der Gesellschaften. Michael Pluta unterstützt federführend das Sanierungsteam. Zum vorläufigen Sachwalter bestellte das Gericht Prof. Dr. Martin Hörmann von Anchor Rechtsanwälte. Die Löhne und Gehälter der Beschäftigten sind für die kommenden drei Monate gesichert.

© Schwäbische Post 21.12.2020 15:51
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