IHK zählt über 10 000 Anträge

Coronakrise Die Firmen in der Region machen rege Gebrauch von den Hilfsprogrammen von Bund und Land.

Heidenheim. Seit Ende März prüft die IHK Ostwürttemberg Anträge von Unternehmen für die Soforthilfeprogramme von Land und Bund. Seither gingen bei der IHK mehr als 10 000 Anträge ein, die dort auf ihre Plausibilität geprüft wurden. Zahlreiche Unternehmen oder andere Berechtigte mit krisenbedingten Liquiditätsengpässen konnten finanziell über die L-Bank mit bis zu 30 000 Euro unterstützt werden, so die Kammer.

Ende März hatte Hauptgeschäftsführerin Michaela Eberle zudem ein Enddatum des Shutdowns gefordert. Hierzu erklärt die IHK: Das geforderte politische Signal entsprach dabei nicht dem von der Vollversammlung ermittelten Gesamtinteresse der Wirtschaft, sondern gab den persönlichen Eindruck aus Telefonaten mit IHK-Mitgliedern wieder. Dabei seien die belastende Unsicherheit und fehlende Perspektive bezüglich einer Beendigung der Einschränkungen durch die Unternehmen zum Ausdruck gebracht worden. Insbesondere werde das von Betrieben aus dem Hotel- und Gaststättengewerbe sowie dem messenahen Dienstleistungsbereich nach wie vor bestätigt. Tatsächlich gebe es auch regionale Gewerbetreibende, die unverändert die von Bund und Ländern in den Verordnungen getroffenen Maßnahmen als schmerzhaft, aber dennoch erforderlich und alternativlos einstufen.

© Schwäbische Post 04.05.2020 20:16
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