Staatsforsten im Minus

Waldschäden der jüngeren Zeit verursachen 80 Millionen Euro Verlust.
Wegen großer Waldschäden durch Stürme, Trockenheit und Borkenkäfer haben die bayerischen Staatsforsten im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Nettoverlust von 80 Millionen Euro gemacht. Das hat der Vorstand mitgeteilt. Er erwartet für das nächste Jahr ein noch schlechteres Ergebnis.

Obwohl sich der Zustand der bayerischen Wälder in diesem Jahr verbessert hat, spürt der mit 8000 Quadratkilometern größte deutsche Forstbetrieb die wirtschaftlichen Folgen der Wetterunbilden der vergangenen Jahre. In ganz Mitteleuropa liegen riesige Mengen Schadholz auf Halde. Deswegen sind die Preise für Fichtenholz so tief wie seit dreißig Jahren nicht mehr. „Eine schwere, seit Jahrzehnten nicht gekannte Holzmarktkrise ist die Folge“, sagte Agrarministerin Michaela Kaniber (CSU), die Aufsichtsratschefin des Unternehmens. dpa
© Südwest Presse 17.10.2020 07:45
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